| 13.01.2017, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der thailändische Petrochemiekonzern IRPC erweitert seine Kapazitäten für die Produktion von Polypropylen (PP). Laut Medienberichten werden dazu am Konzernstandort in der Provinz Rayong etwa 10 Mrd. THB (265 Mio. Euro) investiert. Vorgesehen sind neue Kapazitäten für insgesamt rund 300.000 Tonnen Polypropylen im Jahr, die voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres in Betrieb genommen werden. Früheren Angaben von IRPC zufolge handelt es sich dabei um neue Anlagen für 160.000 Jahrestonnen expandiertes Polypropylen (EPP) und 140.000 Jahrestonnen ungerecktes Polypropylen (CPP). Die Gesamtkapazitäten von IRPC für die PP-Produktion erhöhen sich mit dem Abschluss der Erweiterung auf 775.000 Tonnen im Jahr. Laut Angaben von CEO Sukrit Surabotsopon wird IRPC damit zum größten Hersteller von Polypropylen in Südostasien. Vor dem Start der neuen PP-Anlagen wird der Konzern zudem ein Projekt zur Aufstockung der Produktionskapazitäten für den Ausgangsstoff Propylen um zusätzliche 320.000 Jahrestonnen abschließen. IRPC verfügt in Rayong über eine Ölraffinnerie mit einer Verarbeitungskapazität von 215.000 Barrel Rohöl am Tag und mehrere petrochemische Werke. Die Produktpalette des Konzerns umfasst vor allem Kraftstoffe, Schmierstoffe, Aromate (Benzol, Toluol, Xylol), Olefine (Ethylen, Propylen, Butadien), Polymere (PP, HDPE, ABS, PS, EPS) und Polyole. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2016 setzte IRPC insgesamt 133,3 Mrd. THB (3,529 Mrd. Euro) um und erzielte dabei einen operativen Gewinn von 8,5 Mrd. THB (225 Mio. Euro) sowie einen Nettogewinn in Höhe von 8,1Mrd. THB (213 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.irpc.co.th |
IRPC, Thailand
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