| 11.07.2017, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der ungarische Kunststoffverarbeiter Ongropack hat seinen Standort im ostungarischen Kazincbarcika aufgerüstet. Presseberichten zufolge wurde dabei eine neue Fertigungslinie für Stretchfolien in Betrieb genommen. Die Anlage ist die sechste Produktionslinie dieser Art im Unternehmen und erhöht die Kapazitäten des Werks um 1.200 t Stretchfolien im Jahr. Ongropack nahm für den Werksausbau knapp eine Mio. Euro in die Hand, die Kosten wurden mit EU-Mitteln in Höhe von etwa 400.000 Euro gefördert. Die Aufrüstung dient laut Ongropack dazu, das Stretchfoliensortiment zu erweitern, das derzeit die am schnellsten wachsende Sparte des Unternehmens darstellt. In einem nächsten Schritt soll diese Produktionskapazität verdoppelt werden. Ongropack wurde im Jahr 1993 als Tochter des ungarischen Chemieunternehmens BorsodChem (BC) zur Herstellung von PVC-Hart- und -Weichfolien gegründet. Mit der Fusion der BC-Tochter PolyPlatt drei Jahre später wurden die Aktivitäten um die Produktion von PVC-Platten erweitert, seit einem Buy-out im Jahr 2009 agiert Ongropack eigenständig. Die Folien von Ongropack, darunter Blisterverpackungen, werden in der Pharma- und Lebensmittelindustrie als Verpackungsmaterialien verwendet, die PVC-Platten kommen in der Werbe- und Baubranche zum Einsatz. Etwa 90 Prozent der Produkte sind für den Export bestimmt. Weitere Informationen: ongropack.hu, borsodchem-group.com Quelle: nov-ost.info |
Ongropack, Kazincbarcika, Ungarn
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