| 26.07.2017, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der thailändische Kunststoffkonzern Indorama Ventures (IVL) hat den Ausbau der Kapazitäten für die Produktion des PET-Ausgangsstoffes Terephthalsäure (PTA) an seinem Standort im niederländischen Rotterdam abgeschlossen. Das gab IVL in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach verfügt der Konzern in Rotterdam künftig über Kapazitäten für insgesamt 700.000 Jahrestonnen PTA. Derzeit werden in dem Werk etwa 380.000 Tonnen PTA im Jahr produziert, die am gleichen Standort zu PET verarbeitet werden. Die vollständige Inbetriebnahme der neuen PTA-Anlagen soll etwa Mitte August abgeschlossen werden. Zur Höhe der mit der Standorterweiterung verbundenen Investitionen machte der Konzern allerdings keine Angaben. Indorama-CEO Aloke Lohia erklärte in der Aussendung: "Durch die Verdopplung der PTA-Kapazitäten mit bewährter und kostengünstiger Technologie wird die Erweiterung zu Synergieeffekten an dem Standort führen. Das Werk in Rotterdam ist für weiteres Wachstum gut aufgestellt, denn von diesem Standort aus ist ganz Europa gut erreichbar. Mit den neuen Anlagen kann auf den Zukauf von PTA verzichtet und dadurch die Rentabilität des Konzerns in Europa erhöht werden." Außer dem Werk in Rotterdam kontrolliert IVL in Europa auch Kapazitäten für die Produktion von PTA und PET in Spanien. Mit den neuen Anlagen steigen die Gesamtkapazitäten des Konzerns für PTA in Europa nun auf mehr als 1 Mio. Tonnen im Jahr. Die Anlagen in Spanien hatte IVL im vergangenen Jahr von dem Ölunternehmen Compañía Española de Petróleos (CEPSA) übernommen (siehe auch plasticker-News vom 20.04.2016). Indorama Ventures gehört zu den weltweit führenden Produzenten von Polyester, PET und PTA und erreicht mit rund 14.500 Mitarbeitern an weltweit 70 Standorten einen Jahresumsatz von etwa 7,2 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.indoramaventures.com |
Indorama Ventures Public Company Limited, Bangkok, Thailand
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