| 03.08.2017, 09:26 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das ifo Wirtschaftsklima Euroraum hat sich im dritten Quartal erneut deutlich verbessert, von 26,4 auf 35,2 Saldenpunkte. Dies ist der höchste Wert seit Herbst 2000. Die befragten Experten beurteilten insbesondere die aktuelle Wirtschaftslage günstiger als im Vorquartal. Aber auch der Ausblick für die nächsten sechs Monate verbesserte sich weiter. Das starke Wachstum dürfte sich damit im zweiten Halbjahr 2017 fortsetzen. In Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien, den vier größten Volkswirtschaften der Eurozone, verbesserten sich Lage und Erwartungen. Die Erwartungen stiegen am deutlichsten in Frankreich. Es gibt jedoch weiterhin Unterschiede bei der Einschätzung der Wirtschaftslage. Die Experten bewerteten sie in Deutschland nun fast einstimmig als gut. Auch in Spanien herrscht eine leicht positive Einschätzung vor. In Frankreich und Italien bewerteten die Experten die Lage noch nicht als zufriedenstellend. Die Inflationserwartungen der Experten für 2017 sanken leicht auf 1,5 Prozent, von zuvor 1,6 Prozent. Die Befragten rechnen mit einem Anstieg der kurzfristigen und insbesondere der langfristigen Zinsen im nächsten halben Jahr. Nach der Aufwertung des Euros gegenüber dem Dollar im letzten Quartal erwarten die Experten einen etwa gleich bleibenden Wechselkurs in den nächsten sechs Monaten. Deutlich verbessert (vor allem in Frankreich) hat sich die Bereitschaft der Banken, Kredite an Firmen zu vergeben. Sie wird nun als weniger restriktiv beurteilt. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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