| 13.09.2017, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die in der Schweiz ansässige Ineos-Gruppe hat den massiven Ausbau der Produktion von Vinylacetat (VAM) in Europa angekündigt. Laut Pressemitteilung plant der Konzern die Errichtung einer Anlage mit einer Jahreskapazität von 300.000 Tonnen VAM. Als Standort für den neuen Komplex sind die Werke der Konzernsparte Ineos Oxide in Dormagen bei Köln, im belgischen Antwerpen und in Saltend bei Hull in Großbritannien im Gespräch. Der Aussendung zufolge können diese drei Werke per Pipeline oder Terminal mit dem Ausgangsstoff Ethylen versorgt werden und verfügen über eine günstige Lage für eine effiziente Belieferung des VAM-Marktes. Die erforderlichen Investitionen werden mit mehreren 100 Mio. Euro beziffert. Mit dem Projekt reagiert Ineos der Aussendung zufolge auf die starke Nachfrage nach Vinylacetat, das als Ausgangsstoff für die Produktion von Farben, Folien, Klebstoffen, PVC und zahlreichen weiteren Erzeugnissen dient. Graham Beesley, CEO von Ineos Oxide: "Wir freuen uns auf die Rückkehr in den europäischen VAM-Markt, wo wir aufgrund unserer starken Position in der vorgelagerten Ethylen-Produktion und den strategisch günstig gelegenen Standorten über Wettbewerbsvorteile verfügen werden. Der Markt ist derzeit stark von Importen aus Übersee abhängig, unsere neuen Kapazitäten sollen diese Lücke schließen und die Versorgungssicherheit für unsere Kunden verbessern." Das neue VAM-Projekt korreliert dabei mit der von Ineos im Juni angekündigten Erweiterung der Kapazitäten für die Ethylen-Produktion an den Konzernstandorten Grangemouth in Schottland und Rafnes in Norwegen (siehe auch plasticker-News vom 16.06.2017). Weitere Informationen: www.ineos.com |
Ineos Group AG, Rolle, Schweiz
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