| 19.10.2017, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Abdichtungs- und Fensterlaufprofile aus EPDM mit direkt angespritzten Eck- und Endstücken aus "Thermolast" K. (Bild: Kraiburg TPE) Die Automobilindustrie ist der größte und am stärksten wachsende Markt für Thermoplastische Elastomere (TPE). Neue Einsatzmöglichkeiten eröffnet dabei das Segment der Tür- und Fensterdichtungen, die formstabile Eckverbindungen und Abschlussteile benötigen. Dies ist in großen Serien bisher eine Domäne von Styrol-Butadien-Compounds (SBC) und vernetzten thermoplastischen Vulkanisaten (TPV). Die EPDM-Haftungsserie aus dem Hause Kraiburg TPE soll dazu eine gute Alternative und zusätzlichen Mehrwert bieten. „Die Fertigung unterschiedlichster Dichtungsrahmen und Fensterläufe aus EPDM-Profilen mit angespritzten Eck- und Endformteilen erfordert neue Materiallösungen“, sagt Michael Pollmann bei Kraiburg TPE. „Dank der Vielseitigkeit unserer TPE-Technologie ist es uns gelungen, ein wettbewerbsfähiges Material zu entwickeln welches die Ausölproblematik derzeit verwendeter Systeme löst. Darüber hinaus verfügen wir über die Marktkenntnis und Kundennähe zur raschen Umsetzung derart innovativer 2-Komponentenanwendungen.“ Zu den Kernanforderungen für Eckverbindungen und Abschlüssen von Fensterlaufprofilen zählen laut Kraiburg TPE in erster Linie hohe Haftung und Witterungsbeständigkeit, durch die die langfristige Prozessstabilität der TPE/Gummi-Verbindungen sichergestellt wird. Des Weiteren komme es darauf an, die Einspritztemperatur der TPE-Lösungen zu minimieren und so die Kühl- bzw. Zykluszeiten der 2-K-Bauteile zu reduzieren. Die neue AD/EPDM/UV1-Reihe erfülle all diese Anforderungen und vereint dabei beste Haftungseigenschaften mit Langzeitbeständigkeit gegen UV-Einstrahlung und Wärmeeinwirkung bei einer Härte von 70 Shore A. Im Vergleich zu Wettbewerbsmaterialien zeigten diese speziellen TPE-Produkte eine überlegene Stabilität. Das EPDM Profil werde weder verdrückt noch zerstört oder verformt. Die Compounds zeigen den Angaben zufolge eine gleichförmige Farbbeständigkeit von EPDM und TPE und es besteht keine Neigung zu Klebrigkeit oder Ausölen. Kraiburg TPE habe die Eignung der neuen Materialien in umfassenden Haftungs-, Bewitterungs- und thermischen Alterungsversuchen untersucht. Verarbeitbarkeit und Prozessstabilität wurden in enger Zusammenarbeit mit Maschinen- und Werkzeugherstellern optimiert. „Unsere Tests ergaben, dass es bei diesen Zweikomponentenbauteilen ganz entscheidend auf die Sauberkeit der EPDM-Kontaktflächen zum TPE ankommt – je frischer der Zuschnitt der Dichtungsprofile, desto besser die Haftung.“ Die AD/EPDM/UV-Technologie werde bereits bei mehreren Kunden in der Automobilindustrie weltweit erprobt. Weitere Informationen: www.kraiburg-tpe.com Fakuma 2017, Friedrichshafen, 17.-21. Oktober 2017, Halle B5, Stand 5303 |
Kraiburg TPE GmbH & Co. KG, Waldkraiburg
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