| 25.10.2017, 11:22 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat ein neues Allzeithoch erreicht. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Oktober auf einen neuen Rekordwert von 116,7 Punkten, nach 115,3 (durch Saisonbereinigung korrigiert) im September. Die Unternehmen blicken sehr optimistisch auf die kommenden Monate. Auch die sehr gute aktuelle Geschäftslage korrigierten sie nach oben. Die deutsche Wirtschaft steht unter Volldampf. Auch im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Index auf ein neues Rekordhoch. Die Industriefirmen waren merklich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Zusätzlich erreichten die Erwartungen für die nächsten Monate ein neues Jahreshoch. Treiber dieser Entwicklung waren die Hersteller von Investitionsgütern und darunter vor allem die Maschinenbauer. Die Kapazitätsauslastung stieg in der Industrie um 0,4 Prozentpunkte auf 87,1. Sie liegt damit deutlich über dem langfristigen Durchschnitt von 83,7. Im Großhandel hat das Geschäftsklima nachgegeben, allerdings auf hohem Niveau. Die Großhändler waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch die Erwartungen fielen etwas weniger optimistisch aus. Im Einzelhandel machte der Geschäftsklimaindex einen großen Sprung nach oben. Die aktuelle Geschäftslage wurde deutlich besser eingeschätzt. Zudem blicken die Einzelhändler wieder optimistisch auf die kommenden Monate. Sie wollen zudem vermehrt die Preise erhöhen. Das Bauhauptgewerbe setzt seine Rekordjagd fort. Dies war vor allem auf erneut optimistischere Erwartungen der Baufirmen zurückzuführen. Die sehr guten Einschätzungen zur aktuellen Lage wurden hingegen etwas zurückgenommen. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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