| 20.11.2017, 15:49 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der finnische Hersteller von Kunststofffolien Rani Plast hat die Ausgründung eines neuen Unternehmens namens Tatrafan bekannt gegeben. Tatrafan wird demnach die Aktivitäten von Rani in der Slowakei und der Ukraine übernehmen, die bisher im Rahmen des Joint Ventures Terichem angesiedelt waren. Tatrafan wird sich auf die Herstellung von Verpackungsmaterialien konzentrieren, während die Produktion von dielektrischen Isolierfolien bei Terichem verbleibt. "Wir wollten die Unternehmen trennen, weil sie unterschiedliche Produktarten produzieren und ihr eigenes Leben leben. So werden die Dinge klarer", erläuterte Rani-CEO Mikael Ahlbäck den Schritt. Tatrafan wird zu gleichen Teilen von Rani Plast und der slowakischen Chemosvit kontrolliert, die über Werke in der Slowakei und der Ukraine verfügt. Der Großteil der Folienproduktion erfolgt im slowakischen Svit, die Weiterverarbeitung im ukrainischen Lutsk. Unlängst wurden in den ukrainischen Standort mehrere Millionen Euro investiert. "Wir werden auch in das Werk in der Slowakei investieren und die Kapazität dort ausbauen, da wir uns beim Aufbau der Verpackungsindustrie in der Region engagieren wollen", erklärte Ahlbäck. Rani Plast zählt sich zu den weltgrößten Herstellern von Folien für die Landwirtschaft. Die Gruppe verfügt über neun Werke in Finnland, Schweden, Russland, der Slowakei und der Ukraine und erwirtschaftet Jahresumsätze von mehr als 200 Mio. Euro. In diesem Jahr nahm Rani Plast im finnischen Teerijärvi ihre bislang größte Produktionsanlage in Betrieb, auf der Folien mit bis zu 22 Metern Breite produziert werden können. Außer in der Landwirtschaft kommen diese Anlagen in Biogasanlagen und in der Torfgewinnung zum Einsatz. Mit 16 Mio. Euro war der Bau der Anlage das größte Investitionsvorhaben in der Unternehmensgeschichte. Weitere Informationen: www.raniplast.com Quelle: nov-ost.info |
Rani Plast, Finnland
» insgesamt 2 News über "Rani Plast" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 10 Tage
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
pro-K: Branchendialog diskutiert Wettbewerbsfähigkeit und Transformation der Kunststoffindustrie
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
EU-Kommission: Hinweise auf Kartelle im Kunstrasenrecycling
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|