| 09.03.2018, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das russische Chemieunternehmen KujbyshevAzot (KuAz) hat an seinem Standort Tolyatti im Gebiet Samara eine neue Anlage zur Produktion von Polyamid-6 (PA 6) in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung von KuAz nahmen an der Zeremonie am Freitag u.a. der russische Vizepremier Arkadij Dvorkovich und Gebietsgouverneur Dmitrij Azarov teil. Der Aussendung zufolge verfügt die insgesamt vierte PA6-Anlage des Unternehmens über Kapazitäten für 160 Tonnen pro Tag bzw. 58.400 Tonnen pro Jahr. Dadurch erhöhen sich die Gesamtkapazitäten von KuAz für den vor allem als Synthesefaser in der Textilindustrie sowie als Ausgangsstoff für Folien verwendeten Kunststoff auf 212.000 Jahrestonnen. Die Investitionen in die Errichtung der neuen Anlagen beliefen sich auf rund 2 Mrd. RUB (28,6 Mio. EUR), außerdem entstanden 28 Arbeitsplätze. Ursprünglich hatte KuAz die Inbetriebnahme des neuen PA6-Komplexes bereits Mitte 2016 geplant, zu den Gründen für die Verzögerung wurden aktuelle keine Angaben gemacht. Laut früheren Medienberichten war die deutsche Polymer Engineering mit der Lieferung der neuen Ausrüstungen beauftragt. KujbyshevAzot produzierte in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 109.000 Tonnen Polyamid-6 sowie u.a. 411.100 Tonnen Ammoniak, 450.300 Tonnen Ammoniumnitrat, 214.500 Tonnen Harnstoff, 358.000 Tonnen Ammoniumsulfat und 142.000 Tonnen Caprolactam. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2017 berichtet KuAz einen operativen Gewinn von 2,6 Mrd. RUB (49,7 Mio. EUR) und einen Nettogewinn von 1,5 Mrd. RUB (52,6 Mio. EUR) aus konsolidierten Umsätzen in Höhe von 37,3 Mrd. RUB (323,3 Mio. EUR). Weitere Informationen: www.kuazot.ru Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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