| 19.04.2018, 15:31 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt. Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten Halbleitern möglich werden. Die Elektronik aus diesen leitenden Kunststoffen ebnet den Weg für erschwingliche, flexible und druckbare elektronische Bauteile. Ein wesentliches Hindernis für die Markteinführung von lichtemittierenden Dioden auf Kunststoffbasis (PLEDs) ist ihre relativ begrenzte Stabilität. Nach einigen Monaten Dauerbetrieb beginnt ihre Lichtleistung zu sinken. Trotz vieler Untersuchungen sowohl in der Industrie als auch in akademischen Laboratorien ist die Ursache dieses Degradierungseffektes nur wenig verstanden. Forscher am Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) haben kürzlich den Mechanismus entdeckt, der den PLED-Abbau und damit die Instabilität verursacht. Während der Degradierung werden Defekte (Fehlstellen) gebildet, die den von der positiven Elektrode injizierten Strom stark reduzieren. Darüber hinaus führen diese Fehlstellen zu unerwünschten Verlusten bei den Lichterzeugungsprozessen. Die Untersuchungsergebnisse sind in der neuen Ausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift Nature Materials veröffentlicht. Werden nun Mischungen aus zwei verschiedenen Polymeren (Kunststoffen) verwendet, verringert sich der Einfluß und die Wirkung der Fehlstellen stark und führen zu einer verbesserten Stabilität der PLEDs. Professor Paul Blom, Direktor am Max-Planck-Institut für Polymerforschung und Leiter der Abteilung für molekulare Elektronik, und sein Forschungsteam sind zuversichtlich, dass die verbesserte Stabilität die Anwendbarkeit von Kunststoff-Leuchtdioden erhöhen wird. Weitere Informationen: www.mpip-mainz.mpg.de |
Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Mainz
» insgesamt 1 News über "Max-Planck-Institut für Polymerforschung" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
BASF: Preiserhöhung für Additive in Kunststoffanwendungen
Infinex Group: Ausbau der Führungsstruktur - Erweiterung der Geschäftsleitung
Barnes-Molding-Solutions: Bündelung der Spritzgießkompetenzen unter neuem Namen „Spectrix“
Eko-Punkt: Übernahme der Recycling Dual GmbH von Smurfit Westrock in Planung
Meist gelesen, 10 Tage
Barnes-Molding-Solutions: Bündelung der Spritzgießkompetenzen unter neuem Namen „Spectrix“
Eko-Punkt: Übernahme der Recycling Dual GmbH von Smurfit Westrock in Planung
Agilyx: Mehrheitsbeteiligung an GreenDot Global
Gneuss: Steigende Neuwarepreise und Rezyklatquoten erhöhen Bedarf an Retrofit-Lösungen
CHT Group: Hilfsmittel für die wässrige Reinigung von Kunststoffrezyklaten
Grafe: Modernisierung des Technikums in Blankenhain - Drei neue Spritzgussmaschinen von Arburg
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Meist gelesen, 90 Tage
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Wittmann Battenfeld Deutschland: Staatspreis für Ausbildungsleistung
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|