| 18.05.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der staatliche algerische Öl-und Gaskonzern Sonatrach und die französische Total bereiten die Errichtung eines neuen Petrochemiekomplexes im Nordwesten Algeriens vor. Laut Pressemitteilung von Total unterzeichneten beide Konzerne dieser Tage eine Vereinbarung über den Beginn der Projektierungen für die am Standort Arzew bei Oran geplanten Kapazitäten. Vorgesehen sind eine Anlage zur Gewinnung von Propylen durch Propan-Dehydrierung (PDH) und eine Anlage für die Produktion von jährlich bis zu 550.000 Tonnen Polypropylen (PP) im Jahr. Vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigung durch die algerischen Behörden soll in diesem Sommer mit den Arbeiten an der FEED-Studie (Front End Engineering Design) für den Komplex begonnen werden. Patrick Pouyanné, Total-CEO: "Dieses Projekt in Algerien veranschaulicht unsere Wachstumsstrategie im Petrochemiesektor, die den Ausbau unserer Kapazitäten für die Verarbeitung kostengünstiger Rohstoffe wie Erdgas vorsieht, um von der schnell wachsenden Nachfrage nach Kunststoff weltweit zu profitieren. Dieses Polypropylen-Projekt ergänzt dabei unsere kürzlich annoncierten Investitionsvorhaben in den USA, im Nahen Osten und in Asien, die sich vor allem auf Polyethylen konzentrieren. Darüber hinaus stärken wir damit unsere Partnerschaft mit Sonatrach, die durch die gemeinsame Investition im Downstream-Bereich über die langjährige Zusammenarbeit bei der Förderung hinaus weiter entwickelt wird." Der aktuellen Aussendung zufolge werden die für die Errichtung des neuen Polypropylen-Komplexes in Arzew erforderlichen Investitionen mit insgesamt rund 1,4 Mrd. USD veranschlagt. Sonatrach hält mit 51 Prozent die Mehrheitsanteile an dem Projekt, Total ist entsprechend mit 49 Prozent beteiligt. Weitere Informationen: totalenergies.com, sonatrach.com |
Total, Frankreich + Sonatrach, Arzew bei Oran, Algerien
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