| 17.01.2019, 15:35 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Schalen aus PET, die vor allem in Supermärkten zur Verpackung von frischen Lebensmitteln wie Obst verwendet werden, landen nach der Benutzung zumeist im Abfall. Unternehmen der Veolia-Gruppe sei es nun gelungen, aus diesen Verpackungsabfällen erneut PET-Schalen zu produzieren. Nach dem erfolgreich abgeschlossenem Pilotprojekt will Veolia nun in Zusammenarbeit mit dem Verpackungshersteller Paccor das Recycling von PET-Schalen im industriellen Maßstab vorbereiten. Im Rahmen des Pilotprojekts wurde das neue Verfahren zunächst zusammen mit der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. getestet. Dafür wurden in der Sortieranlage für Verpackungsabfälle von Veolia in Nordhausen zunächst aus der gemischten PET-Fraktion die Flaschen von den Schalen getrennt und nachfolgend das Monolayer-PET heraussortiert. Die anschließende Aufarbeitung zu Flakes erfolgte bei der MultiPet GmbH in Bernburg, einem Unternehmen der Veolia-Gruppe. Die Schalen durchliefen dasselbe Verfahren, welches bereits seit Jahren zur Aufarbeitung von PET-Flaschen aus dem Verpackungsabfall angewandt wird. Die so verarbeiteten Flakes konnten den Angaben zufolge durch einen Verpackungshersteller erneut für die Produktion von PET-Schalen aus vollständig recycelter PET-Folie genutzt werden. Veolia will in Partnerschaft mit dem Spezialisten für Kunststoffverpackungen Paccor das Recycling von Einschicht-Schalen weiterführen und die eigene Sortieranlage in Nordhausen für die Sortierung von PET Monolayer-Fraktionen optimieren. Damit werden laut Veolia in Deutschland erstmals die technischen und infrastrukturellen Möglichkeiten für die Sortierung und Verwertung von PET-Schalen geschaffen. Weitere Informationen: www.veolia.de |
Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg
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