| 25.01.2019, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der thailändische Kunststoffkonzern Indorama Ventures (IVL) hat in Decatur im US-amerikanischen Bundesstaat Alabama eine neue Anlage zur Produktion des PET-Ausgangsstoffs Isophthalsäure (PIA) in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung verfügt der Komplex am Standort der Konzerntochter Indorama Ventures Xylenes & PTA (IVXP) über eine Kapazität von 220.000 Tonnen PIA im Jahr. Zu den Investitionen in die Errichtung der neuen Anlage machte IVL in der Aussendung keine Angaben. Die Technologie wurde von dem spanischen Tochterunternehmen IVL Química bereitgestellt, das in Guadarranque – San Roque bei Cádiz selbst bis zu 220.000 Tonnen PIA im Jahr produziert. Indorama ist damit der Aussendung zufolge der einzige Isophthalsäure-Hersteller mit großen Anlagen in den USA und Europa. Die neuen PIA-Kapazitäten vervollständigen unterdessen die Wertschöpfungskette von IVXP, die in Decatur bislang Anlagen zur Produktion der PET-Ausgangsstoffe p-Xylol (PX), Terephthalsäure (PTA) und Naphthalindicarbonsäure (NDC) umfasst. Indorama hatte den IVXP-Standort vor knapp drei Jahren von der britischen BP Amoco Chemical Company übernommen. IVXP beliefert das bereits im Jahr 2009 eröffnete PET-Werk von Indorama in Decatur, dessen Kapazitäten sich mittlerweile auf 450.000 Jahrestonnen belaufen. Indorama Ventures gehört zu den international führenden Produzenten von Polyester, PET und PTA und erzielte im Geschäftsjahr 2017 mit rund 15.000 Mitarbeitern an weltweit 70 Standorten einen konsolidierten Umsatz von etwa 8,4 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.indoramaventures.com |
Indorama Ventures Public Company Limited, Bangkok, Thailand
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