| 18.11.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Um den steigenden Anforderungen der Ingenieure und Entwickler an anspruchsvollen maßgeschneiderten 3D-gedruckten Werkzeugen und Bauteilen gerecht zu werden, präsentiert Stratasys auf der Formnext 2019 verschiedene neue, widerstandsfähige, temperaturbeständige und chemisch resistente „FDM“-Thermoplaste. Diese Materialien werden laut Anbieter den speziellen Fertigungsanforderungen an 3D-gedruckten Anwendungen gerecht und eignen sich demnach für hohe Temperaturen und generell anspruchsvolle Fertigungsbedingungen.Zu den Materialien zählen „Antero“ 840CN03 für den Stratasys 3D-Drucker „Fortus F900“ sowie „Diran 410MF07“ und „ABS-ESD7“ für den Stratasys 3D-Drucker „F370“. Diese Thermoplaste sind gut geeignet für die Anforderungen der Fertigungsanwendungen etwa in der Automobil- sowie in der Luft- und Raumfahrtbranche, zudem auch für die Entwicklung moderner 3D-gedruckter Hilfsmittel, Vorrichtungen, Werkzeuge, Prototypen und Produktionsbauteile. „Antero 840CN03“ wurde für den 3D-Drucker „F900“ entwickelt. Es handelt sich um das zweite PEKK-Polymer im Stratasys Portfolio. Es basiert auf den Hochleistungspolymer „Antero“ – und nutzt die PEKK-Technologie „Kepstan“ von Arkema, einem strategischen Partner von Stratasys. Die Zusammensetzung des neuen Materials Antero soll hochspezifische Werkzeuge und Bauteile mit einheitlicher elektrostatischer Entladung (ESD) hervorbringen und soll ideal sein für den Druck von äußerst hitze- und verschleißbeständigen sowie chemisch resistenten Bauteilen mit extrem geringer Ausgasung. Mit dem neuen Material Antero mit ESD-Eigenschaften sollen sich stabile und zugleich leichte Bauteile für Rahmen, Verkleidungen und Komponenten fertigen lassen. Damit soll es sich für Anwendungen im Bereich Luft- und Raumfahrt und für industrielle Anwendungen eignen. Auch Stratasys Direct Manufacturing, die Abteilung für Auftragsfertigung des Unternehmens, nimmt das Material in sein umfassendes Materialangebot auf. „Die Herstellung von Raumfahrzeugen stellt hohe Ansprüche an die Entwicklung von Bauteilen mit geeigneten Merkmalen”, erläutert Brian Kaplun, Senior Manager for Advanced Manufacturing bei Lockheed Martin Space. „Zu den Herausforderungen zählen, neben anderen physikalischen und mechanischen Merkmalen, eine geeignete elektrostatische Ableitung. Die Eigenschaften von Antero hinsichtlich Ausgasung und elektrostatischer Ableitung entsprechen unseren Anforderungen an ein stabiles und zugleich leichtes Material für die additive Fertigung.” Diran wird als ein von Stratasys entwickeltes, auf Nylon basierendes, Material für äußerst widerstandsfähige Werkzeuganwendungen für die Stratasys F370 beschrieben. Der neue FDM-Thermoplast bietet Herstellern ein äußerst festes Material mit geringer Reibung – und zugleich Resistenz gegenüber Chemikalien auf Kohlenwasserstoffbasis und eine glatte Oberfläche mit geringem Gleitwiderstand. Diran ist fest genug, um dem oftmals rauen Umgang mit Werkzeugen bei der Fertigung standzuhalten. Der Thermoplast ABS-ESD7, der bisher nur für die Stratasys Fortus-3D-Drucker verfügbar war, wurde für elektrostatisch empfindliche Anwendungen entwickelt, um zu verhindern, dass es zu einer Entladung kommt oder dass andere Materialien wie Puder, Staub oder kleine Teilchen angezogen werden. Durch die Erweiterung der Produktionsmaterialien für die Stratasys F370 können Anwender diese bei der Erstellung von Prototypen sowie bei Fertigungsanforderungen für kostengünstige und hochgradig flexible Bauteile nutzen. ABS-ESD7 sei ein kostengünstiges, ESD-sicheres Material für eine benutzerfreundliche Plattform, die reproduzierbare und genaue Bauteile erstellt und somit ideal für die Herstellung von Fertigungswerkzeugen sei. Formnext 2019, Frankfurt a.M., 19.-22. November 2019, Halle 12.1, Stand D61 Weitere Informationen: www.stratasys.com/de |
Stratasys GmbH, Rheinmünster
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