| 19.10.2020, 11:23 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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![]() Wandgleiteffekte in der Theorie (Bild oben) und experimentell bestimmt (Bild unten) - (Quellen: Göttfert; Kerschbaumer et.al., IRC 2009). Das Ziel des Projekts ist es, die Zykluszeiten beim Kautschukspritzgießen unter Einsatz eines Kaltkanals mit Hilfe eines neuartigen Ansatzes, erstmals realisiert werden soll, signifikant zu reduzieren. Damit sollen die Energieeffizienz des Prozesses sowie die Produktqualität der hergestellten Bauteile erhöht und die Kosten erheblich reduziert werden. Dies soll im Zuge dieses Projektes erreicht werden, indem die Formmasse bereits vor dem Spritzgießwerkzeug durch eine Kombination aus Kaltkanaltemperierung und gezieltem strömungsbedingten dissipativen Energieeintrag (Scher- und Dehndüsen) schrittweise exakt auf die gewünschte Temperatur angehoben wird. Hierfür wird in diesem Projekt am IKT ein Simulationsansatz erforscht, validiert und eingesetzt, um erstmalig die Temperaturerhöhung durch eine strömungsbedingte dissipative Erwärmung und die „Ruhezonen“ (Zonen ohne Temperaturerhöhung) durch das Auftreten von Wandgleiten vorauszusagen und gezielt auszunutzen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundesta-ges gefördert (Förderkennzeichen 20432 N). In dem Projektausschuss sitzen viele namhafte Unternehmen aus dem Bereich Elastomer-Verarbeitung, Maschinen- und Anlagenhersteller so-wie Anbieter von Simulationssoftware. Weitere Informationen: |
Universität Stuttgart, Institut für Kunststofftechnik (IKT), Stuttgart
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