| 18.02.2021, 14:24 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Bada AG hat ihr Portfolio an Hochtemperatur-Polyamiden in jüngster Zeit sukzessive erweitert. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, ist für Anwendungen bei hohen Betriebstemperaturen die Produktgruppe „Badamid PPA-HAT“ vorgesehen. Wesentliche Eigenschaften dieser Produkte, die hauptsächlich faserverstärkt angeboten werden, sind demnach Wärmeformbeständigkeiten von fast 300°C, eine sehr hohe Steifigkeit und sehr geringe Wasseraufnahme. Hier sind Füllgrade von bis zu 60 Prozent möglich. Die geringe Wasseraufnahme garantiere konstante Produkteigenschaften über die Lebensdauer des Bauteils. Ein recht ähnliches Eigenschaftsprofil zeigt die Produktklasse „Badamid PPA-GP“. Im Vergleich zu „Badamid PPA-HAT“ sei die Wärmeformbeständigkeit etwas geringer und die Wasseraufnahme etwas höher. Als großer Vorteil wird die Verarbeitbarkeit bei Werkzeugtemperaturen kleiner 100°C. Dies mache öltemperierte Werkzeuge überflüssig und reduziere im Vergleich zu „Badamid PPA-HAT“ die Zykluszeiten. Können an die Wärmeformbeständigkeit leichte Abstriche gemacht werden und sind gute Verarbeitbarkeit sowie hervorragende Oberflächenqualität im Fokus, bietet Bada bietet eine Reihe von Blends bzw. Legierungen von aromatischen mit aliphatischen Polyamiden für Anwendungen an, bei denen an die Wärmeformbeständigkeit leichte Abstriche gemacht werden können und gute Verarbeitbarkeit sowie hervorragende Oberflächenqualität im Fokus stehen. Aufgrund der hervorragenden Fließfähigkeit der Compounds seien Verstärkungsgrade von bis zu 65 Prozent und darüber möglich: „Badamid PPA-HPX“ zeige ein ähnliches mechanisches und thermisches Profil wie PA66, zeige jedoch aufgrund der geringeren Wasseraufnahme konstante Eigenschaften über die Lebensdauer des Bauteils. Die spezielle Formulierung würde PA66-ähnliche Verarbeitungsbedingungen erlauben, Werkzeugtemperaturen kleiner/gleich 100°C und Bauteile mit sehr guter Oberflächenqualität liefern. Eine leichte Modifizierung der Blendpartner führt beim „Badamid PPA-HP2X“ zu einer geringeren Wärmeformbeständigkeit im Vergleich zu „Badamid PPA-HPX“. Als großer Vorteil dieser Type wird die sehr hohe Bindenahtfestigkeit in komplexen Bauteilen genannt, die durch die genannte Modifizierung möglich werde. Verarbeitbarkeit und Oberflächenqualität sollen nochmals etwas besser sein als beim „Badamid PPA-HPX“. Einen Kompromiss von Wärmeformbeständigkeit und Verarbeitbarkeit stellt das „Badamid PPA-HP“ dar. Im Vergleich zum „Badamid PPA-HPX“ seien Formbeständigkeitstemperatur und Wasseraufnahme etwas höher. Verarbeitungs- und Werkzeugtemperaturen müssten hier höher angesetzt werden, was dann aber Teile mit brillanter Oberflächenqualität und der erwähnten höheren Wärmeformbeständigkeit ergeben soll. Das PPA-Portfolio wird schließlich komplettiert durch „Badamid PPA-HP2“. Im Vergleich zu „Badamid PPA-HP“ soll sich durch einen anderen Blendpartner eine verringerte Wärmeformbeständigkeit zeigen. Ähnlich wie beim PPA-HP2X soll sich jedoch mit PA66-ähnlichen Verarbeitungsbedingungen eine sehr hohe Bindenahtfestigkeit erzielen lassen. Die übrigen Eigenschaften seien ähnlich wie beim „Badamid PPA-HP“. Die Produktfamilie „Badamid PPA“ wird in erster Linie faserverstärkt angeboten. Darüber hinaus können auf Anfrage weitere Modifizierungen durchgeführt werden, beispielsweise mit Flammschutzmitteln, Zähmodifizierung und kundenspezifische Einfärbungen. Weitere Informationen: www.bada.de |
Bada AG, Bühl / Baden
» insgesamt 12 News über "Bada" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Polytives: Erweiterung des Prozessspielraums bei PMMA-Compounds
ifo: Geschäftsklimaindex im März gesunken
Argus Additive Plastics: Gründer Helmut Hirsch übergibt an die nächste Generation
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Meist gelesen, 10 Tage
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Alpla: Ersten Produktionsstandort auf den Philippinen eröffnet
Craemer: Neue Windenergieanlage für Spritzgießwerk
Argus Additive Plastics: Gründer Helmut Hirsch übergibt an die nächste Generation
Lanxess: Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis in 2025 - Abbau von 550 Stellen in Planung
Meist gelesen, 30 Tage
BASF: Weltweite Preiserhöhungen für Kunststoffadditive
Herbold Meckesheim: Zweite PET-Waschanlage für Doğa PET erweitert Recyclingkapazität
GKV: Kunststoffverarbeiter melden flächendeckende Preisaufschläge und Force-Majeure-Erklärungen
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|