| 19.03.2021, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der schwedische Kunststoffkonzern Hexpol hat das spanische Branchenunternehmen Vicom 2002 übernommen. In einer Pressemitteilung informierten die Schweden über den Erwerb von 100 Prozent der Anteile an Vicom, ohne auf das finanzielle Volumen und weitere Einzelheiten der Transaktion einzugehen. Vicom produziert vor allem Kunststoff-Compounds für die Kabelindustrie. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Barcelona und erzielte laut Hexpol im Geschäftsjahr 2020 mit rund 30 Beschäftigten einen Umsatz von etwa 30 Mio. Euro. Hexpol stärkt mit der Übernahme ihre Marktposition in Südeuropa und wird das spanische Unternehmen umgehend in die bestehenden Konzernstrukturen integrieren. Hexpol-CEO Georg Brunstam erklärte in der Aussendung: "Dies ist ein weiterer Schritt zur Erweiterung und Stärkung der Hexpol-Gruppe durch eine Übernahme innerhalb unseres Kerngeschäfts Kunststoff-Compounding. Vicom passt mit ihrer Kompetenz und ihren Kapazitäten sehr gut in die Hexpol-Gruppe und wird unsere Position in einem wachsenden Markt weiter stärken." Die börsennotierte Hexpol-Gruppe gehört mit ihrer Compounding-Sparte nach eigenen Angaben zu den führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von thermoplastischen Elastomeren (TPE) und ergänzenden Compounds. Darüber hinaus produziert Hexpol u.a. auch Kunststoffprofile, Dichtungen für Wärmetauscher und Kunststoffräder. Der Konzern beschäftigt insgesamt rund 4.600 Mitarbeiter in 14 Ländern und setzte im Geschäftsjahr 2020 insgesamt 13,42 Mrd. SEK (1,32 Mrd. Euro) um. Zuletzt hatte sich Hexpol 2019 mit der Übernahme des US-amerikanischen Branchenunternehmens Preferred Compounding verstärkt (siehe auch plasticker-News vom 10.07.2019). Weitere Informationen: www.hexpol.com, www.vicom2002.es |
Hexpol TPE, Schweden
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