| 12.05.2021, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das südkoreanisch-französische Joint Venture Hanwha Total Petrochemical hat seine Kapazitäten zur Produktion von Polypropylen (PP) am Raffineriestandort Daesan aufgestockt. Laut Pressemitteilung des französischen JV-Partners Total wurde dieser Tage eine neue Anlage mit einer Jahreskapazität von 400.000 Tonnen in Betrieb genommen. Damit erhöhen sich die Gesamtkapazitäten des Unternehmens um rund 60 Prozent auf 1,1 Mio. Tonnen PP im Jahr. In der neuen Anlage wird das von der US-amerikanischen W. R. Grace lizenzierte Verfahren Unipol PP genutzt. Das Investitionsvolumen belief sich laut früheren Meldungen auf etwa 500 Mio. USD. Mit den neuen PP-Kapazitäten wird Hanwha Total Petrochemical sowohl den koreanischen Markt beliefern als auch die Exporte insbesondere nach China weiter ausbauen. Der Ausbau der PP-Produktion ist das letzte von mehreren Erweiterungsprojekten am Standort Daesan, in die Hanwha Total Petrochemical seit 2017 insgesamt rund 1,3 Mrd. USD investiert hat. Dabei wurden u.a. auch die Kapazitäten zur Produktion von Ethylen auf 1,5 Mio. Tonnen und von Polyethylen auf insgesamt 1,1 Mio. Tonnen im Jahr erhöht. Total-Manager Bernard Pinatel erklärte in der aktuellen Aussendung: "Der erfolgreiche Abschluss dieser Projekte in Südkorea ist ein hervorragendes Beispiel für unsere Strategie, der weltweit steigenden Nachfrage nach Polymeren insbesondere für langlebige Anwendungen vor allem durch die Konzentration der Investitionen auf unsere modernsten Produktionsstandorte zu begegnen. Im Fall von Daesan nutzen wir dabei auch wettbewerbsfähige Rohstoffpreise und die Integration der Produktion von Monomeren und Polymeren." An Hanwha Total Petrochemical sind der französische Ölkonzern Total und die südkoreanische Hanwha Group mit jeweils 50 Prozent beteiligt. Das JV verfügt in dem Raffinerie- und Petrochemiekomplex Daesan an der koreanischen Westküste über zahlreiche Anlagen für die Produktion von Kraftstoffen und Monomeren sowie für deren Weiterverarbeitung zu Kunststoffen wie Polyethylen (HDPE, LDPE, LLDPE), Polypropylen (PP) und EVA. Im Geschäftsjahr 2020 setzte Hanwha Total Petrochemical etwa 6.800 Mrd. KRW (5,018 Mrd. Euro) um. Weitere Informationen: www.hanwha-total.com, totalenergies.com, www.hanwha.com |
Hanwha Total Petrochemical, Seoul, Südkorea
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