| 21.07.2021, 14:57 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Traditionell engagiert sich PlasticsEurope Deutschland für MINT-Bildung in Schulen: Mit dem Schulbuch „Kunststoffe – Werkstoffe unserer Zeit“, der Kunststoff-Probensammlung und dem Experimentierset „Kunos coole Kunststoff-Kiste“. Jetzt hat der Verband seine Arbeit weiter digitalisiert. Deutschland ist ein Land der Tüftler, Erfinder und Patentierer: Jeder vierte Beschäftigte übt hierzulande einen “MINT-Beruf“ aus. MINT, das steht für Bildung und Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Doch während die Nachfrage nach Fachkräften in diesen Bereichen stetig steigt, lässt die Begeisterung für MINT-Themen in Deutschland gerade bei Jüngeren seit einigen Jahren nach. Die Kunststofferzeuger spüren die Auswirkungen: Qualifizierte Stellen in Produktion, Forschung und Entwicklung sind schwerer zu besetzen. „Umso mehr intensivieren wir auch in Zeiten der Pandemie unser Engagement“, so Ingemar Bühler, Hauptgeschäftsführer vom Kunststofferzeuger-Verband PlasticsEurope Deutschland. „Mit dem Experimentierset Kunos coole Kunststoff-Kiste werden Kinder schon in jungen Jahren spielerisch an die Chemie herangeführt“, so Bühler weiter. Mittlerweile wird das Set demnach in mehr als der Hälfte aller Grundschulen in Deutschland eingesetzt. Als Vorbereitung für die Lehrkräfte bietet PlasticsEurope Deutschland Kuno-Fortbildungen an. In der Pandemie fielen diese zunächst aus. Doch der Verband reagierte schnell und bereitete mehr und mehr Inhalte digital auf, etwa für die Kuno-Webseite. Dort finden sich alle Infos rund um die Experimente und auch digitales Lernen wird so unterstützt. Auch die Kuno-Seminare gibt es jetzt in digitaler Form. Bereits im Vorfeld einer Lehrkräfte-Fortbildung erhalten die Teilnehmenden die Sets nach Hause oder in die Schule geschickt. Live vor der Kamera geht Tanja Rühl, Bildungsexpertin bei PlasticsEurope Deutschland, die Experimente mit den Lehrkräften Schritt für Schritt durch. Gute Noten für Verbandsarbeit Das Feedback sei hervorragend: Beste Noten und lange Wartelisten. „Wir sind glücklich und stolz darauf, dass die digitalen Seminare so gut und dankbar angenommen werden. Unsere MINT-Experimente im Online-Format standen zuletzt beim Digitalworkshop Experimente³ sogar unter der Schirmherrschaft des Hessischen Kultusministers – das ist ein toller Erfolg“, so Rühl. Künftig sollen wieder vermehrt Seminare in Präsenz angeboten werden. Das Online-Experimentieren hat sich für PlasticsEurope Deutschland als wichtige Stütze seines Engagements für eine bessere MINT-Bildung in Deutschland etabliert – und soll auch in Zukunft mit angeboten werden. Weitere Informationen: www.plasticseurope.org |
PlasticsEurope Deutschland e.V., Frankfurt am Main
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