| 14.12.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das indische Petrochemieunternehmen Nayara Energy hat Ende November den Grundstein für eine neue Anlage zur Produktion von Polypropylen (PP) gelegt. Laut Pressemitteilung wird der Komplex am Raffineriestandort von Nayara Energy in Vadinar im westindischen Bundesstaat Gujarat errichtet. Geplant sind Kapazitäten für 450.000 Tonnen Polypropylen im Jahr. Nayara Energy wird dabei das von dem US-Unternehmen W. R. Grace lizenzierte Verfahren Unipol PP und das Katalysatorsystem Consista zur Produktion von phthalatfreien PP-Homopolymeren nutzen, die entsprechende Vereinbarung wurde bereits 2019 unterzeichnet (siehe auch plasticker-News vom 29.07.2019). Mit der Fertigstellung der PP-Anlage wird 2023 gerechnet. Die Raffinerie in Vadinar ermöglicht die Verarbeitung von jährlich bis zu 20 Mio. Tonnen Rohöl. Nayara Energy plant den weiteren Ausbau der Petrochemiekapazitäten an dem Standort. Laut früheren Angaben sollen u.a. eine PRU-Anlage (Propylene Recovery Unit) zur Propylen-Gewinnung und eine Anlage zur Produktion von MTBE mit 200.000 Tonnen Jahreskapazität errichtet werden. Nayara Energy firmierte bis 2017 als Essar Oil. Größter Aktionär des Unternehmens ist seither mit 49,13 Prozent der Anteile der staatliche russische Ölkonzern RosNeft, darüber hinaus sind u.a. der internationale Rohstoffhändler Trafigura und die von russischen Investoren kontrollierte UCP Chemicals mit Sitz in Wien beteiligt. Im Geschäftsjahr 2020/2021 erzielte Nayara Energy ein EBITDA von 37,3 Mrd. INR (438 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 4,7 Mrd. INR (55 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 885,6 Mrd. INR (10,4 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.nayaraenergy.com |
Nayara Energy, Vadinar, Bundesstaat Gujarat, Indien
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