| 16.03.2022, 07:21 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die saudi-arabische Advanced Petrochemical Company (APC) erhält vom staatlichen Saudi Industrial Development Fund (SIDF) einen Kredit über 3 Mrd. SAR (730 Mio. Euro). Laut Pressemitteilung sind die Mittel für den Bau eines neuen Polypropylen-Komplexes am APC-Standort Al Jubail im Osten Saudi-Arabiens bestimmt. Der Kredit hat eine Laufzeit von acht Jahren, die Tilgung erfolgt in halbjährlichen Raten. Advanced Petrochemical plant in Al Jubail die Errichtung einer Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) zur Gewinnung des PP-Ausgangsstoffs Propylen mit einer Jahreskapazität von 843.000 Tonnen sowie von zwei Anlagen mit Kapazitäten zur Produktion von jeweils 400.000 Tonnen PP im Jahr. Für die PDH-Anlage lizenziert laut früheren Angaben die US-amerikanische Lummus Technology das Verfahren Catofin, für die PP-Produktion werden die Technologien Spheripol und Spherizone von Basell Poliolefine Italia genutzt. Im April vergangenen Jahres wurde mit dem italienischen Anlagenbauer Tecnimont eine EPC-Vereinbarung (Engineering, Procurement, Construction) für die Errichtung wesentlicher Anlagen des neuen Komplexes unterzeichnet (siehe auch plasticker-News vom 23.04.2021). Advanced Petrochemical betreibt in Al Jubail bislang Anlagen mit Kapazitäten für 455.000 Tonnen Propylen und 450.000 Tonnen Polypropylen im Jahr. Darüber hinaus ist das Unternehmen im Rahmen des Joint Ventures SK Advanced an einem PDH-Komplex mit 600.000 Tonnen Jahreskapazität und einem PP-Werk mit einer Kapazität von jährlich 400.000 Tonnen am südkoreanischen Standort Ulsan beteiligt. Für das Geschäftsjahr 2021 berichtet Advanced Petrochemical einen Nettogewinn von 815 Mio. SAR (198 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 3,111 Mrd. SAR (757 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.advancedpetrochem.com, www.sidf.gov.sa |
Advanced Petrochemical, Saudi-Arabien
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