| 05.05.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der australische Verpackungsmittelkonzern Amcor erweitert seine Kapazitäten für die Produktion von Medizinverpackungen in Irland. Laut Pressemitteilung sollen dafür am Konzernstandort Sligo im Nordwesten Irlands Investitionen in Höhe von mehreren Millionen USD getätigt werden. Geplant sind vor allem neue Anlagen für das Thermoformen von sterilen Kunststoffverpackungen. Darüber hinaus entstehen in Sligo Fertigungsbereiche der Reinraumklasse 7 sowie neue Einrichtungen zur Produktentwicklung. Amcor-CCO Peter Konieczny erklärte in der aktuellen Aussendung: "Die zusätzlichen Kapazitäten an unserem Standort in Sligo ermöglichen es uns, unseren Kunden noch differenziertere und effizientere Lösungen für ihre Verpackungsanforderungen im Healthcare-Bereich anzubieten. Amcor ist als globales und innovatives Unternehmen hervorragend positioniert, um die wachsende Nachfrage nach medizinischen und pharmazeutischen Verpackungsprodukten weltweit zu bedienen." Erst Ende vergangenen Jahres hatte Amcor ein neues Werk zur Produktion von Verpackungsmitteln für den Medizinsektor am Standort Tuas in Singapur eröffnet. Der als Greenfield-Projekt errichtete Komplex verfügt u.a. über Anlagen zur Coextrusion von drei-, sieben- und neunschichtigen Blasfolien, Reinraumbereiche und Flexodruckkapazitäten. Die börsennotierte Amcor hat ihren Hauptsitz in Melbourne und beschäftigt an 225 Standorten in über 40 Ländern insgesamt etwa 46.000 Mitarbeiter. Der Konzern produziert eine breite Palette an festen und flexiblen Kunststoffverpackungen. Für das Geschäftsjahr 2020/2021 berichtet Amcor einen Gesamtumsatz von 12,861 Mrd. USD, einen operativen Gewinn von 1,321 Mrd. USD und einen Nettogewinn in Höhe von 939 Mio. USD. Weitere Informationen: www.amcor.com, www.kohlberg.com |
Amcor Limited, Melbourne, Australien
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