| 01.06.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Etikettenhersteller Avery Dennison baut seine Produktions- und Logistikkapazitäten in Europa aus. Laut Pressemitteilung investiert das Unternehmen dafür im Zeitraum 2021-2024 insgesamt mehr als 60 Mio. Euro. Davon sind allein 45 Mio. Euro für den französischen Standort Champ-sur-Drac bei Grenoble vorgesehen. Dort werden demnach eine neue Anlage für Heißleimbeschichtungen von Klebeetiketten sowie zusätzliche Logistikgebäude mit über 8.700 Quadratmeter Gesamtfläche und ein automatisiertes Lager errichtet. Die Fertigstellung der Objekte in Champ-sur-Drac ist im Laufe des Jahres 2024 geplant. Die übrigen rund 15 Mio. Euro sind für den Standort Rodange in Luxemburg bestimmt, wo Avery Dennison vor allem Etiketten mit Acrylemulsionsklebstoffen produziert. Dort soll bis zum Frühjahr 2023 eine neue Emulsionsbeschichtungsanlage errichtet werden, zudem sollen die Betriebsabläufe optimiert werden. Der für Europa, Nahost und Nordafrika (EMENA) zuständige Manager von Avery Dennison, Tim Presto, erklärte in der aktuellen Aussendung: "Mit unseren Investitionen in Champs-sur-Drac und Luxemburg setzen wir Kapazitäten in unserem gesamten europäischen Produktionsnetzwerk frei und werden dadurch in die Lage versetzt, jetzt und in der Zukunft auf die Nachfrage unserer Kunden zu reagieren." Die an der Börse New York notierte Avery Dennison hat ihre zentrale in Glendale im US-Bundesstaat Kalifornien und beschäftigt insgesamt rund 36.000 Mitarbeiter an über 100 Standorten in mehr als 50 Ländern. Der Konzern gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Klebematerialien und Etikettiersystemen für Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen. Im Geschäftsjahr 2021 erreichte der Umsatz von Avery Dennison etwa 8,4 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.averydennison.com |
Avery Dennison, Glendale, Kalifornien
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