| 01.09.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zwei neue Messgeräte der Centerwave 6000-Serie zur Vermessung von Rohren mit Millimeterwellen-Technologie bereits früh im Extrusionsprozess will Sikora zur K 2022 präsentieren. Mit der Variante 6000/1200 ist jetzt ein neues Gerät verfügbar, das Durchmesserbereiche von 250 mm bis 1.200 mm abdeckt. Es lässt sich laut Hersteller dank der schmalen Bauform einfach in die Produktionslinie integrieren. In der Linie unterstützt das System die unmittelbare Zentrierung, eine lückenlose Qualitätsprüfung sowie optional eine automatische Regelung.Alle Typen der Geräteserie nutzen ein Messprinzip basierend auf Millimeterwellen-Technologie. Die Bedienung sei intuitiv per Knopfdruck möglich. Einmal aktiviert, erhalte der Bediener sofort kontinuierliche und präzise Messwerte – ohne Voreinstellung der Produktparameter, ohne Einfluss eines Koppelmediums (Wasser) und ohne Kalibrierung. Um das zu ermöglichen, bestimmt das Messsystem automatisch den Brechungsindex des Materials an der Messposition. Patentiert ist laut Hersteller die kontinuierliche Messung des Brechungsindexes des Materials. Mit dessen Hilfe können Wanddicke und Außendurchmesser bestimmt werden, ohne das Messsystem zu kalibrieren. Direkt nach dem Vakuumtank ist neben der Messung auch eine Vorhersage der zu erwartenden Wanddicken- und Durchmesserwerte, die nach dem Erkalten am Ende der Extrusionslinie zu erwarten sind, möglich. Die Millimeterwellen-Technologie wurde bisher für das Vermessen größerer Rohre genutzt. Auf der K 2022 präsentiert Sikora erstmals den Gerätetyp 6000/250, für Rohrdurchmesser von 50 mm bis 250 mm. Es ermöglicht dank automatischer Anpassung der Rotationsgeschwindigkeit eine vollständige Messung der Wanddicke, des Durchmesser und der Ovalität von Rohren mit Wanddicken ab 1,5 mm. Wie alle Centerwave-Geräte ist das System mit einem Transceiver ausgestattet, der kontinuierlich um das Produkt rotiert. Dabei passt das neue Gerät automatisch die Rotationsgeschwindigkeit des Transceivers an die Liniengeschwindigkeit an und sorgt damit für eine lückenlose Qualitätsprüfung. Einsparpotentiale testen In der Extrusion lassen sich Kosten gezielt durch den Einsatz nachhaltiger Messtechnologie abfangen. Beispielsweise führe eine optimale Zentrierung bei der Rohrfertigung mit Hilfe des Messsystems zu einem Material-Einsparpotential von etwa 3 bis 5 Prozent. Anfahrschrott wird reduziert und man spart neben Material auch Produktionszeit und Energie. Sikora hat ein Werkzeug entwickelt, mit dem das mögliche Einsparpotential in Bezug auf Material, Produktionszeit, Kosten und CO2-Emissionen berechnet werden kann und stellt es auf der K 2022 erstmals einem breiten Publikum vor. K 2022, 19.-26. Oktober 2022, Düsseldorf, Halle 10, Stand F14 Weitere Informationen: sikora.net |
Sikora AG, Bremen
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