| 20.09.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() ![]() Aufbau, Ausstattung und Besonderheiten der Reinraumpressen werden zur K 2022 präsentiert – (Bild: Wickert). Geplant ist, während der Messe über eine OPC UA-Schnittstelle live Daten zu Temperatur, Pressdruck und Vakuum von verschiedenen Elastomerpressen zu übertragen. Diese stammen aus der laufenden Produktion eines deutschen Kunden. Diesen Datenaustausch will der Maschinenbauer künftig plattformübergreifend über die standardisierte Schnittstelle gemäß den aktuellen VDMA-Standards „OPC UA for machinery“ optional für alle Pressensysteme anbieten. Die Lösung umfasst die gesamte Installation bis zum Datenübergabepunkt. Von dort lassen sich die Informationen in Produktionsleitsystemen (MES) einbinden, so dass eine zentrale Steuerung der Fertigung in Echtzeit möglich ist. Gleichzeitig erhalten Produktionsverantwortliche einen raschen Überblick über die wichtigsten Maschinendaten. Für die Visualisierung kann der Kunde alle gängigen Dashboards und browserbasierten Endgeräte als Ausgabemedium nutzen. 60 Pressen verschiedener Generationen mit OPC UA Ältere Maschinen können ebenfalls nachgerüstet werden, wobei der Aufwand vom Alter der Maschinensteuerung abhängt. Zuletzt hat Wickert nach eigenen Angaben für einen Kunden in drei Monaten 60 Pressen unterschiedlicher Generationen auf einen einheitlichen Datenaustausch via OPC UA nachgerüstet. Dabei wurden sämtliche Anlagen auf einen einheitlichen technologischen Stand gebracht, im Kundennetzwerk miteinander verknüpft und an das zentrale MES angebunden. Das vereinheitlichte die Bedienung aller Maschinen. Zum anderen sei der Kunde jetzt in der Lage, sämtliche Prozesswerte aller Pressen zentral aufzuzeichnen. Mit Analyse der Werte kann die Fertigung vereinfacht und optimiert werden. Besonderheiten von Reinraumpressen Auf seinem Messestand zeigt das Unternehmen am Beispiel einer Anlage Aufbau, Ausstattung und Besonderheiten der Technologie von Reinraumpressen. Eingesetzt werden die stets kundenspezifisch konzipierten Maschinen vor allem in der Fertigung medizinischer Produkte, bei der Herstellung von Computerchips sowie in der Forschung. Um die Partikelemissionen weitgehend zu unterbinden, sind die Innenräume der Pressen aus Edelstahl oder Aluminium gebaut. Außerdem ist der Arbeitsraum von einer selbsttragenden Verkleidung umschlossen, die ebenfalls aus Edelstahl besteht. Durch pneumatisch angetriebene Sicherheitstüren wird Reinluft so durch die Presse geleitet, dass die Partikelzahl minimiert wird. Außerdem sind alle Maschinenkomponenten, die Hilfs- und Schmierstoffe benötigen, gekapselt, eine Verunreinigung werde dadurch vermieden. Um die Gefahr der Verschmutzung durch den Menschen zu verringern, können Produktionsprozesse teilweise oder vollständig automatisiert werden. Hierzu gehört beispielsweise die Integration kollaborativer Roboter- und Handlinglösungen. K 2022, 19.-26. Oktober 2022, Düsseldorf, Halle 14, Stand A41 Weitere Informationen: www.wickert-presstech.de |
Wickert Maschinenbau GmbH, Landau
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