| 13.06.2024, 09:33 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die österreichische Starlinger & Co Gesellschaft m.b.H. zieht für das abgelaufene Geschäftsjahr eine äußerst positive Bilanz: Das weltweit tätige Maschinenbauunternehmen meldet mit knapp 400 Millionen Euro den höchsten Umsatz in der bisherigen Firmengeschichte - eine Verdoppelung des Umsatzes gegenüber 2016. „Ein Grund für unseren wirtschaftlichen Erfolg ist unter anderem das diversifizierte Maschinenportfolio“, erklärt Angelika Huemer, Geschäftsführende Gesellschafterin von Starlinger. „Wir bedienen zum einen mit unseren Gewebesackanlagen die Nische gewebte Kunststoffverpackungen, zum anderen stellen wir Recyclinganlagen für eine große Bandbreite an Kunststoffen her. Als exportorientiertes Unternehmen liefern wir in Länder auf der ganzen Welt und kompensieren die Rezession in einer Region durch den wirtschaftlichen Aufschwung in einer anderen.“ Im vergangenen Geschäftsjahr erreichte Starlinger demnach eine Exportquote von 99,43 Prozent; für seine Exporttätigkeit wurde der Maschinenbauer bereits zweimal mit dem österreichischen Exportpreis ausgezeichnet. Nachhaltige Kunststoffverpackungen - Von der Produktion bis zum Recycling Als Hersteller von Anlagen zur Produktion von Kunststoff-Gewebesäcken hat sich Starlinger seit Beginn der 70er Jahre am Weltmarkt einen Namen gemacht. Nachdem 1987 die ersten Recyclinganlagen für die Wiederverwertung von Produktionsabfällen aus der Polypropylen-Gewebesackproduktion ausgeliefert wurden, wurde 2002 die Unternehmenssparte „Starlinger recycling technology“ und 2005 die Sparte „Starlinger viscotec“ gegründet. Beide Sparten beschäftigen sich mit der Aufbereitung und Veredelung von Kunststoffabfällen und sind mittlerweile wichtige Standbeine des Unternehmens. „Unser Ziel ist es, für so viele Kunststoffprodukte wie möglich geschlossene Kreisläufe zu schaffen und Downcycling zu vermeiden“, so Harald Neumüller, CSO von Starlinger. „Wenn die PET-Flasche wieder zur PET-Flasche und der Gewebesack wieder zum Gewebesack werden, sind wir da, wo wir hinmüssen.“ Die Sackproduktionsanlagen von Starlinger sind für die Verarbeitung von hohen Anteilen an Recyclingmaterial ausgelegt. Dies ermöglicht es den Gewebesackherstellern, Schüttgutverpackungen wie Big Bags oder Säcke für Zement, Getreide und Futtermittel unter Zugabe von Recyclingmaterial und unter Einhaltung der DfR-Richtlinien (Design for Recycling) nachhaltig zu gestalten. Mit einer eigenen CSR-Abteilung sorgt das Unternehmen für eine umwelt- und mitarbeiterfreundliche Gestaltung des Arbeitsumfeldes und setzt Projekte wie Photovoltaikanlagen oder Gesundheit am Arbeitsplatz um. Starlinger nimmt auch am UN Global Compact, der weltweit größten Nachhaltigkeitsinitiative für Unternehmen, teil und bekennt sich zu den darin verankerten Prinzipien für verantwortungsvolle Geschäftspraktiken. Mit elf Auslandsniederlassungen und über 1.000 Mitarbeitern weltweit betreut Starlinger Kunden in mehr als 130 Ländern. Allein in den beiden Werken in Weissenbach an der Triesting sind rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen: www.starlinger.com |
Starlinger & Co. GmbH, Wien, Österreich
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