| 18.09.2024, 09:09 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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FACC, Hersteller für die internationale Luftfahrtindustrie, hat sich mit 13 europäischen Partnern im Projekt Compass" zusammengeschlossen, um Lösungen für ein effizientes Recycling von thermoplastischen Verbundwerkstoffen zu entwickeln. Ein Konsortium von Experten aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Industrie aus Österreich, den Niederlanden, Spanien, Italien und Deutschland will dazu digitale Technologien entwickeln, um die Wiederaufbereitung und Umformung von Bauteilen aus diesen Materialien am Ende ihrer Lebensdauer zu erforschen. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Horizon Europe“ der Europäischen Union gefördert und von der Profactor GmbH, Österreich, geleitet. Mit dem Projekt „Compass“ will FACC nicht nur Materialabfälle wiederverwenden, um Ansätze einer Kreislaufwirtschaft zu etablieren, sondern auch den Bedarf an Rohstoffgewinnung reduzieren und die Umweltauswirkungen minimieren. „Unser Ziel ist eine CO2-neutrale Produktion bis zum Jahr 2040. Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein, da es uns ermöglicht, gemeinsam mit unseren internationalen Partnern Werkzeuge und Methoden für die weitere Etablierung einer Kreislaufwirtschaft in der Luftfahrt zu entwickeln“, unterstreicht CEO Robert Machtlinger. „Die Hightech-Materialien, die ursprünglich für den Einsatz in der Luftfahrtbranche entwickelt wurden, sind auch für viele andere Branchen von großem Interesse. Indem wir diesen Ansatz gemeinsam mit unseren Partnern erforschen, leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.“ Digitaler Werkzeugkasten Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht ein neuer datengestützter Ansatz für die Aufarbeitung von Bauteilen, der einen digitalen Bauteilpass und eine digitale Plattform für den sicheren Informationsaustausch umfasst. Der Pass soll Echtzeitinformationen über Qualität, Leistung und Historie des Bauteils enthalten und einen digitalen Zwilling des Bauteils darstellen. Die Plattform wiederum soll bereits autorisierten Instandsetzern einen sicheren Zugang zu diesen Daten ermöglichen und mit intelligenten Tools die Instandsetzung sowohl aus technischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht digital bewerten. Damit soll FACC auch ein Geschäftsmodell für zukünftige Altteile zur Verfügung gestellt werden. Hightech-Materialien für die Zukunft der Luftfahrt Die Erforschung von thermoplastischen Faserverbundwerkstoffen gilt als besonders interessant für die Luftfahrtindustrie, da sie eine deutlich kürzere Herstellungszeit aufweisen. Das spart Kosten und senkt den Energieverbrauch - ein entscheidender Wettbewerbsvorteil nicht nur in der kommerziellen Luftfahrt, sondern auch im dynamischen Bereich der Advanced Air Mobility. Die prognostizierten hohen Zuwachsraten in diesem Geschäftsfeld erfordern neue Produktionsmethoden, die gleichzeitig eine klimaneutrale Fertigung ermöglichen. Weitere Informationen: www.facc.com |
FACC AG, Ried, Österreich
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