| 04.10.2024, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Zwei Anwendungsbeispiele für Thermomanagement: Links PCM-Compound mit Graphit als passive Kühlung für Akkuzellen, rechts ein doppelwandiges Behältnis für temperatursensible Pharmazeutika - (Bild: TITK). Für die spätere Verarbeitung gilt der Grundsatz „flüssig bleibt fest“ als von entscheidender Bedeutung. Das heißt, der Phasenwechselmaterial ist auch mit eingespeicherter Wärme – also in flüssiger Form – auslaufsicher in einer Matrixstruktur gebunden. Durch die spezielle Einbindung in eine polymere Netzwerkstruktur können zudem Wärmekapazitäten von bis zu 180 J/g (50 Wh/kg) mit individuell einstellbaren Phasenwechseltemperaturen von -4°C bis +82°C umgesetzt werden. „Die PCM-Compounds lassen sich thermoplastisch verarbeiten, was die Herstellung unterschiedlicher Halbzeuge in Form von Verbundplatten, Folien, Spritzguss- sowie Gusskörpern ermöglicht“, erläutert TITK-Projektleiter Martin Geißenhöner. „Mit diesen Eigenschaften sowie in Kombination mit weiteren Zuschlagstoffen, wie etwa Graphit zur Erhöhung der Wärmeleitfähigkeit, kann das Thermomanagement für eine Vielzahl technischer Anwendungen realisiert werden.“ Unter anderem wurde bei den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am TITK bereits Know-how zur passiven Kühlung von Akkuzellen, dem Transport temperatursensibler Güter oder der Zwischenspeicherung von Wärme zur Gebäudeklimatisierung erworben. Nähere Details zu den vielfältigen Möglichkeiten von Thermomanagement mit PCM stellt das TITK auf der Fakuma 2024 vor. Das Institut präsentiert sich gemeinsam mit seinem Tochterunternehmen OMPG , ein akkreditiertes Prüflabor für Kunststoffe und Textilien. Fakuma 2024, Friedrichshafen, 15.-19. Oktober 2024, Halle B5, Stand 5110 Weitere Informationen: www.titk.de |
Thüringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK e.V.), Rudolstadt
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