| 15.01.2025, 12:24 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Alpla meldet für das Jahr 2024 einen Anstieg des Umsatzes um rund vier Prozent von 4,7 auf 4,9 Milliarden Euro. Beim Ausbau des Recyclingbereichs hat Alpla demzufolge die eigenen Ziele ausgeweitet. Das Unternehmen plant bis zum Jahr 2030 die Verdoppelung der Output-Recyclingkapazität auf 700.000 Tonnen Recyclingmaterial. Zuwachs gab es zudem bei den Standorten und beim Personalstand. Alpla erreichte bei der Anzahl an Werken die 200er-Marke und hat mit neuen Geschäftsbereichen, Akquisitionen und Ausbildungsprogrammen mehr als tausend neue Arbeitsplätze geschaffen. An 200 Standorten in 46 Ländern sind insgesamt 24.350 Mitarbeitern tätig – davon 365 Lehrlinge. Außer in den starken Wachstumsmärkten in Südamerika, Afrika und dem Mittleren Osten hat sich den weiteren Unternehmensangaben zufolge im Jahr 2024 die Nachfrage in Nord- und Zentralamerika erholt. Einen Aufwärtstrend verzeichnet Alpla auch in Europa. Das Marktumfeld bleibe dennoch herausfordernd. "Die zunehmende Regulierung der EU verursacht enormen Aufwand und schwächt die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Dazu kommen hohe Lohnkosten in einigen Ländern. Wir halten mit höherer Effizienz, Produktneuheiten und unserer führenden Rolle im Recycling dagegen“, sagt CEO Philipp Lehner. Großes Potenzial bieten die Märkte im Raum Asien-Pazifik. In diesem Zusammenhang sei auch die bevorstehende Eröffnung eines neuen Werks in Thailand zu sehen. Recycling: Kapazitätsverdoppelung bis 2030 Alpla investiert den Angaben zufolge jährlich mindestens 50 Millionen Euro ins Recycling. Damit möchte das Unternehmen im Jahr 2025 das selbst gesetzte Ziel von mindestens 25 Prozent Recyclingmaterialanteil in den Verpackungen erreichen und den Kapazitätsausbau deutlich forcieren. Der Geschäftsbereich "Alplarecycling" stellt in 13 Werken in neun Ländern PET- und HDPE-Recyclingmaterial (rPET und rHDPE) her. Die derzeit installierte und projektierte Output-Kapazität von 350.000 Tonnen soll bis 2030 verdoppelt werden. Der Einsatz von hochwertigem Recyclingmaterial aus Eigenproduktion werde durch "Lightweighting" und "Design for Recycling" ergänzt, um Material zu sparen, den CO2-Fußabdruck zu senken und die Wiederverwertbarkeit zu sichern. Weitere Informationen: www.alpla.com |
Alpla Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Hard, Österreich
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