| 18.09.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Präzise Inline-Vorbehandlung für optimale Adhäsion von EPDM- oder Türprofilen bei Bedruckung, Beflockung oder Verklebung - (Bild: Plasmatreat). Oberflächen von Standard- oder Rezyklatkunststoffen sind oft schwer benetzbar, wodurch Klebstoffe, Lacke oder Beschichtungen nicht zuverlässig haften. Plasmatreat bietet mit seiner Openair-Plasma-Technologie eine Lösung, die ohne Chemikalien und Lösungsmittel auskommen, reproduzierbare Ergebnisse liefern und sich nahtlos in automatisierte Prozesse integrieren lassen soll. Als ein Highlight ist das neue „PUR In-Mould Coating“ angekündigt, das in Zusammenarbeit mit Neue Materialien Bayreuth entwickelt wurde. Dabei wird ein Polypropylen-Bauteil unmittelbar nach dem Spritzgussprozess mit Plasma behandelt, bevor ein reaktives PUR-Lacksystem aufgetragen wird. Durch die Kombination aus physikalischer Oberflächenstrukturierung und chemischer Aktivierung entsteht eine Basis für die nachfolgende Beschichtung. Damit eröffnet sich insbesondere in der Automobilindustrie das Potenzial, Standardkunststoffe anstelle teurer technischer Kunststoffe einzusetzen. Darüber hinaus demonstriert Plasmatreat weitere Anwendungen in der Verarbeitung von Recyclingmaterialien. Gemeinsam mit der Tampoprint GmbH wird gezeigt, wie sich Kunststoffteile aus alten Fischernetzen langzeitstabil und VOC-frei bedrucken lassen. Auch bislang inkompatible Kunststoffkombinationen, wie PE mit PA6 oder TPU mit PP, können durch Plasmaaktivierung verklebt werden. Für die Bauindustrie bringt Plasmatreat eine Plasmaanlage neuer Generation zur Messe. Sie soll bei der Herstellung von EPDM- oder Fensterprofilen für eine gleichmäßige Inline-Vorbehandlung sorgen, die Adhäsionseigenschaften bei Bedruckung, Beflockung oder Verklebung erheblich verbessern soll. Zudem rücken sportliche Anwendungen in den Fokus: Ob Golfbälle, Ski, Frisbees oder Paddel – die Plasmabehandlung steigert sowohl die Prozesssicherheit in der Produktion als auch die Produktleistung im Gebrauch. Ein Beispiel liefert die Schweizer Firma Chip-Ing., die Plasmatechnologie bei der Herstellung von trackbaren Golfbällen einsetzt, um Lackierung und Bedruckung zu optimieren und Kunststoffabfälle in der Umwelt zu reduzieren. K 2025, 08.-15. Oktober 2025, Düsseldorf, Halle 11, Stand I65 Weitere Informationen: www.plasmatreat.de |
Plasmatreat GmbH, Steinhagen
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