| 20.10.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Hybridbauteile aus Kunststoff-Metall-Verbundmaterialien stellen im industriellen Recycling nach wie vor eine Herausforderung dar – insbesondere im Kontext von Leichtbau, Elektromobilität und wachsendem Nachhaltigkeitsdruck. Während metallische Komponenten wirtschaftlich interessant sind und vorrangig rückgewonnen werden, gelten die enthaltenen Kunststoffe oft als Neben- oder Störfraktion. Dies betrifft sowohl Post-Consumer- als auch Post-Industrial-Abfälle, etwa aus Produktionsausschuss oder Fehlteilen. Die MKV GmbH Kunststoffgranulate mit Sitz in Beselich (bei Limburg) reagiert auf diese Problematik mit der Errichtung einer automatisierten Trenn- und Sortieranlage, die speziell auf Kunststoff-Metall-Verbundfraktionen ausgelegt ist. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2026 geplant. Ziel ist die sortenreine Rückgewinnung von Kunststoffen, wobei die Metalle als gemischte Fraktion anfallen und auf Wunsch an den Kunden zurückgeführt werden. Die weitere Metallsortierung erfolgt extern. Die neue Linie basiert auf bestehenden Technologien zur Metallentfrachtung (Sesotec) und Zerkleinerung (Zeno), ergänzt um mehrere Prozessschritte wie die Abscheidung von Feinanteilen. Sie ist nahezu vollautomatisiert und auf einen geringen Personalaufwand ausgelegt. Die Erweiterung um NIR- und Farbsortierung ist vorgesehen und soll bedarfsabhängig erfolgen. Mit der neuen Infrastruktur will MKV der steigenden Nachfrage aus der Industrie nach Lösungen für das Recycling komplexer Hybridbauteile begegnen. Bisher konnten solche Materialströme nur im kleineren Umfang verarbeitet werden. Das Unternehmen will mit der Investition ein klares Zeichen für den Erhalt von Kunststoffen als Wertstoff setzen und damit einen Beitrag zur Ressourceneffizienz in der Kunststoffverarbeitung leisten. Weitere Informationen: mkv-kunststoff.com, www.sesotec.com, www.zeno.de |
MKV GmbH Kunststoffgranulate, Beselich-Obertiefenbach
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