| 27.11.2025, 15:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der vorläufige Insolvenzverwalter der Plastic Manufacturing Group, Volker Böhm (Schultze & Braun), hat nach der Insolvenzanmeldung der Unternehmensgruppe einen strukturierten Investorenprozess eingeleitet. Ziel ist es, potenzielle Übernehmer zu identifizieren und konkrete Angebote für eine Fortführungslösung zu erzielen. Wie es in einer Presseaussendung weiter heißt, finden erste Gespräche mit Interessenten bereits statt. Im Rahmen des Verfahrens werden Investoren gezielt angesprochen und durch einen mehrstufigen Prozess geführt. Dabei wird sowohl eine Gesamtübernahme der Gruppe als auch der Verkauf einzelner Unternehmensteile geprüft. Die Kunden der Plastic Manufacturing Group seien eng in die Gespräche eingebunden. Der Geschäftsbetrieb laufe an allen operativen Standorten stabil weiter. Produktion und Lieferfähigkeit seien gesichert. Böhm betonte die Unterstützung seitens der Kunden sowie das Engagement der Belegschaft, die trotz der schwierigen Situation den operativen Betrieb aufrechterhält. Diese Stabilität bewertet der Insolvenzverwalter als positives Signal für potenzielle Investoren. Die Plastic Manufacturing Group stellt Gestaltungs- und Funktionsteile aus Kunststoff für die Automobilindustrie her. Das Unternehmen leidet – wie viele Zulieferer der Branche – unter dem rückläufigen Pkw-Absatz in Europa sowie stark gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten. Der Insolvenzantrag wurde am 3. November gestellt (siehe auch plasticker-News vom 04.11.2025). Betroffen sind die Diepersdorf Plastic Manufacturing GmbH (ca. 830 Beschäftigte), die SMK Plastic Manufacturing GmbH in Oberlungwitz (ca. 95 Beschäftigte), die Linden Plastics Manufacturing GmbH in Lüdenscheid (ca. 120 Beschäftigte) sowie die nicht operativ tätige Plastics Germany 1 GmbH. Weitere Informationen: www.schultze-braun.de |
Plastic Manufacturing Group, Diepersdorf
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