| 11.02.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die neuentwickelte Schneidmühle SSM220 der Müller Maschinen GmbH (www.mueller-maschinen.de) soll auch bei Platzproblemen in der modernen Kunststoffspritzgießfertigung einsetzbar sein. Konstruiert wurde sie laut Hersteller in Zusammenarbeit mit einem weltweit operierenden Kunststoffverarbeiter. Ziel dieser Entwicklung sei eine platzsparende, universell einsetzbare Schneidmühle gewesen, die nahezu unter Reinraumbedingungen einsetzbar ist. Das Ergebnis der Aktivitäten ist eine Schneidmühle, die mit 520 Millimeter Bauhöhe (Bild) unter den Angussausfallschacht der meisten Spritzgießmaschinen passt und somit nicht über ein Förderband oder Handlinggerät beschickt werden muss. Die Einzugsöffnung misst 430 x 185 Millimeter. Aufgrund der robusten Einzugschnecke sei es möglich, größere Angüsse zu verarbeiten, da sie die Vorzerkleinerung übernimmt und das Material direkt vor die Rotormesser des Mahlwerks fördert. Schneidraum und Granulatschublade sind abgedichtet. Zudem ist am Schneckengehäuse ein Anschluss zur Staubabsaugung vorhanden, der in Reinräumen mit der Umgebungsluftabsaugung verbunden werden kann, um Feinststäube zu entsorgen. Für Wartungs- und Reinigungsarbeiten ist der Schneidraum durch Aufklappen der Abdeckung frei zugänglich. Die Lagerungen sind stabil und groß dimensioniert. Der Schneidrotor ist aus dem Vollen gedreht und gefräst. Die Schneidmühle wurde robust und auf Langlebigkeit hin ausgelegt. Um die Ersatzteilhaltung möglichst günstig zu halten, sind hier dieselben Rotormesser wie bei allen Schneidmühlen von Müller Maschinen im Einsatz. Auch Lochsiebe und Statormesser sind baugleich mit denen eines anderen Maschinentyps. Mit dem umfangreichen Zubehörprogramm ist die Schneidmühle an die Bedürfnisse der Anwender anpassbar. So kann ein zusätzlicher Einwurftrichter auf die Abdeckklappe montiert und zusätzlich beschickt werden. Eine Anschlussmöglichkeit für die Überfüllsicherung ist vorhanden. |
Müller Maschinen GmbH, Frankfurt am Main
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