| 24.02.2026, 09:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Grässlin Kunststoffe ist ab sofort offizieller Distributor des Polyolefin-Herstellers Borealis in Deutschland. Damit erweitern beide Unternehmen ihre seit knapp zwei Jahren bestehende Zusammenarbeit. Die offizielle Bekanntgabe erfolgt im Umfeld der KPA Ulm 2026 am 25. und 26. Februar 2026.Borealis zählt zu den international tätigen Herstellern von Polyolefinen und ist im Bereich des mechanischen Recyclings von Polyolefinen in Europa aktiv. Grässlin übernimmt in Deutschland die Distribution ausgewählter Polyolefinlösungen aus dem Borealis-Portfolio. Im Fokus stehen unter anderem die Werkstoffmarken „Borcycle“, „Fibremod“, „BorPure“, „Daplen“ und „Recleo“. Darüber hinaus vertreibt Grässlin Materialien mit recycelten Anteilen aus den Produktlinien „Borcycle“ und „Bornewables“. Die Polyolefine sind für Anwendungen konzipiert, die hohe chemische Beständigkeit und mechanische Leistungsfähigkeit erfordern. Einsatzfelder liegen insbesondere im Bereich von Klein- und Haushaltsgeräten. In bestimmten Anwendungen können sie technische Kunststoffe wie ABS oder Polyamid (PA) ersetzen. Genannt werden unter anderem Eigenschaften wie geringeres Bauteilgewicht, hohe Steifigkeit bei gleichzeitig gutem Oberflächenglanz, Kratzfestigkeit sowie gute Einfärbbarkeit. Mit der offiziellen Distribution ergänzt Grässlin sein bestehendes Portfolio, das zuletzt durch Partnerschaften im Bereich thermoplastischer Vulkanisate (TPV) mit Elastron sowie thermoplastischer Polyurethane (TPU) mit Greco erweitert wurde. Das Unternehmen bietet die Distribution von Kunststoffgranulaten und Compounds an und verfügt über ein eigenes Lager- und Logistiksystem zur bundesweiten Versorgung. Auf der KPA 2026 in Ulm stellt Grässlin neben der neuen Borealis-Partnerschaft weitere Schwerpunkte vor. Dazu zählen thermoplastische Elastomere und Hochleistungswerkstoffe für Anwendungen im Gesundheitsbereich. Zudem präsentiert das Unternehmen seine Engineering-Dienstleistungen, darunter Large Format Additive Manufacturing (LFAM). Das Verfahren ermöglicht die additive Fertigung großformatiger Kunststoffbauteile in kleinen Stückzahlen und wird zur Erprobung von Materialien, Bauteilkonzepten und Fertigungsstrategien eingesetzt. Das Leistungsangebot von Grässlin umfasst neben der Werkstoffdistribution auch projektbegleitende Dienstleistungen entlang der Prozesskette – von der Bauteilgestaltung und Werkzeugauslegung über die Verarbeitung bis zur Qualitätskontrolle. KPA Ulm 2026, 25.-26. Februar 2026, Ulm, Halle 1, Stand E6 Weitere Informationen: www.graesslin-kunststoffe.de, www.borealisgroup.com |
Grässlin Kunststoffe, Kirchlengern + Villingen-Schwenningen
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