| 13.03.2026, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Am Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart hat ein Forschungsprojekt zur automatisierten Optimierung von Mischelementen im physikalischen Extrusionsschäumen begonnen. Ziel ist es, die Herstellung von Kunststoffschäumen mit gezielt einstellbarer Zellstruktur zu verbessern und dadurch Materialien mit geringer Dichte, hoher mechanischer Dämpfung sowie guten Wärme- und Isolationseigenschaften reproduzierbar zu erzeugen. Kunststoffschäume werden vor allem in Anwendungen eingesetzt, bei denen Leichtbau und Materialeffizienz eine zentrale Rolle spielen, beispielsweise im Bauwesen oder in der Mobilität. Durch physikalisches Schäumen lassen sich Materialeigenschaften gezielt beeinflussen und gleichzeitig Ressourcen einsparen. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Auslegung von Mischelementen im Extruder. Deren Geometrie und Anordnung bestimmen maßgeblich, wie gleichmäßig das Treibgas mit der Kunststoffschmelze vermischt wird und wie sich daraus die spätere Schaumstruktur entwickelt. Aufbauend auf einem bestehenden Simulationswerkzeug wird dazu eine Optimierungsumgebung weiterentwickelt, die CAD-Modellierung, numerische Strömungssimulation und einen automatisierten Optimierungsalgorithmus miteinander verbindet. Die Simulationsergebnisse werden durch experimentelle Untersuchungen ergänzt. ![]() CT-Aufnahme eines Schaumes (oben), Ermittlung der Blasengrößenverteilung (unten) - (Bilder/Grafiken: IKT). Durch die Kombination von Simulation, experimenteller Prozessuntersuchung und moderner Analytik soll das Verständnis des physikalischen Schäumprozesses vertieft werden. Langfristig zielt das Projekt darauf ab, den Prozess stabiler und effizienter zu gestalten und so die Entwicklung neuer Leichtbaumaterialien zu unterstützen. Weitere Informationen: www.ikt.uni-stuttgart.de, www.uni-stuttgart.de |
Universität Stuttgart, Institut für Kunststofftechnik (IKT), Stuttgart
» insgesamt 142 News über "IKT" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 10 Tage
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
pro-K: Branchendialog diskutiert Wettbewerbsfähigkeit und Transformation der Kunststoffindustrie
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
EU-Kommission: Hinweise auf Kartelle im Kunstrasenrecycling
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|