| 21.04.2026, 12:42 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Polykemi und Rondo Plast haben nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Jahren knapp 25 Mio. SEK (ca. 2,3 Mio. Euro) in den Ausbau ihrer Recyclingkapazitäten investiert. Die Produktionskapazität für Rezyklate steigt dadurch um insgesamt rund 7.500 Tonnen pro Jahr. Im Jahr 2024 nahmen die Unternehmen eine Erema-Anlage mit 5.000 Tonnen pro Jahr in Betrieb, im März 2026 folgte eine „ReadyMac“-Einheit mit weiteren 2.500 Tonnen pro Jahr. Damit können größere Teile der Aufbereitung intern übernommen, Prozessstabilisatoren früher zugesetzt und die Qualitätssicherung verbessert werden. Zugleich erweitern die Unternehmen ihre Rohstoffbasis. Verarbeitet werden können nun auch neue Stoffströme wie maritime Seile und Netze, Flaschen sowie zunehmend Nonwoven- und Fasermaterialien. Dies soll die Verfügbarkeit geeigneter Recyclingmaterialien verbessern. Bislang lag der Schwerpunkt bei PCR-Materialien auf PP und PE. Künftig können auch technische Kunststoffe wie PC, ABS, PS und PA aufbereitet werden. Möglich wird dies laut Unternehmen unter anderem durch Laserfilter, die Verunreinigungen bis 100 µm entfernen. Mit den Investitionen wollen Polykemi und Rondo Plast die Versorgung mit hochwertigen Rezyklaten absichern, ihr Portfolio an Recycling-Compounds erweitern und sich auf steigende regulatorische Anforderungen vorbereiten. Weitere Informationen: www.polykemi.com, www.polykemi.de, www.rondoplast.se |
Polykemi AB + Rondo Plast, Ystad, Schweden
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