| 22.06.2026, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der spanische Kunststoffverarbeiter Grupo Armando Álvarez hat in Lorca in der südspanischen Region Murcia eine Kunststoffrecyclinganlage in Betrieb genommen. Laut Angaben des Unternehmens geht die neue Anlage zunächst mit einer Recyclingkapazität von 10.000 Tonnen Kunststoffabfall im Jahr an den Start. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Kapazität dann verdreifacht werden. Der Komplex entstand auf einem 5 ha großen Grundstück im Industriegebiet Polígono Industrial de Lorca, die Investitionen beliefen sich auf 10,8 Mio. EUR. Betrieben wird die Anlage mit etwa 25 Beschäftigten von der neu gegründeten Tochtergesellschaft Recursos Circulares. In einer ersten Phase sollen in der neuen Anlage vor allem Produktionsreste aus den Werken des zur Grupo Armando Álvarez gehörenden Unternehmens Solplast verwertet werden. Solplast produziert in der Region Murcia Polyethylen-Folien für die Landwirtschaft und verfügt über entsprechende Kapazitäten von insgesamt mehr als 60.000 Tonnen im Jahr. Die Eröffnung der Recyclinganlage ist Teil der Strategie der Grupo Armando Álvarez zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft. Eigenen Angaben zufolge will die Gruppe dabei das Kunststoffrecycling als strategische Säule in ihr Businessmodell integrieren. Die Grupo Armando Álvarez hat ihren Sitz in Torrelavega in der nordspanischen Region Kantabrien und vereint mehrere spanische Kunststoffunternehmen, darunter neben Solplast u.a. Envaflex, Reyde, Aspla, Silvalac, Plásticos Vanguardia, Macresac und MRI. Zur Produktpalette der Gruppe gehören Folien und andere flexible Verpackungsmittel, Kunststoffbehälter, Agrarfolien und Geomembrane. Insgesamt beschäftigt Armando Álvarez rund 2.600 Mitarbeiter und setzt jährlich mehr als 1 Mrd. Euro um. Weitere Informationen: armandoalvarez.com, www.solplast.com |
Grupo Armando Álvarez, Torrelavega, Spanien
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