| 14.08.2008 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das in der Kunststoffverarbeitung etablierte Wärmestrom-Differenzkalorimeter DSC 200 F3 Maia (Bild) arbeitet dank einer Flüssig-Stickstoff-Kühlung im Temperaturbereich von –170 °C bis 600 °C. Ist flüssiger Stickstoff nur schwer zugänglich, bietet sich laut Hersteller, der Netzsch-Gerätebau GmbH (www.netzsch.com), nun eine Alternative: Ein neuer Intracooler erschließt den Anwendungstemperaturbereich von –70 °C bis 600 °C. Auf der gleichen Geräte-Plattform basiert die neue Thermo-Mikrowaage TG 209 F3 Tarsus. Sie bietet 0,1 µg Auflösung und arbeitet zwischen Raumtemperatur und 1000 °C. Der vertikale Aufbau mit Probenträgerlift erleichtert die Bedienung. Optional kann ein DTA-Signal berechnet werden, das nicht nur die bessere und genauere Temperaturkalibrierung unterstützt. Das patentierte c-DTA liefert bei Probemessungen wichtige Informationen zu endothermen Vorgängen (Verdampfen mit Masseverlust oder Schmelzen ohne Masseverlust) und exothermen Reaktionen. In beide Geräte lassen sich elektronische Massendurchflussregler integrieren, die präzise, registrierbare Gasströme für die zwei Spülgase und das Schutzgas garantieren sollen. Zudem können beide Systeme mit einem automatischen Probenwechsler (Automatic Sample Changer, ASC) aufgerüstet werden, der bis zu 20 Probentiegel in beliebiger Reihenfolge abarbeitet. Bei der DSC kann auch der Referenztiegel automatisch gewechselt werden, was die Verwendung verschiedener Tiegelgeometrien und -materialien ermöglicht. Jeder Probe kann in der Software ein individuelles Mess- und Auswertemakro zugeordnet werden. |
Netzsch-Gerätebau GmbH, Selb
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