| 15.09.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Visteon Deutschland GmbH in Berlin hat einen eigenen Behälterpool für das Ford-Projekt "C-Max" aufgebaut. Lieferant dafür ist die Schoeller Arca Systems GmbH (www.schoellerarcasystems.de). Die volumenreduzierbaren Großladungsträger FLC bewegen sich innerhalb eines größeren Behälterpools und sind zur besseren Wiedererkennung als Sonderausführung in den Firmenfarben Orange und Grau gehalten (Bild). Textilgefache vereinfachen zudem das Packen. Das Unternehmen senkt damit ab sofort seine Transport- und Prozesskosten. Wenn die Ampel auf Orange steht, geht der Fuß auf die Bremse. Die Farbe sticht ins Auge, man kann sie kaum übersehen. Genau diese Qualität einer ihrer beiden Firmenfarben hat sich jetzt die Visteon Deutschland GmbH beim Aufbau eines neuen Behälterpools zunutze gemacht. Der Automobilzulieferer in Berlin produziert Mittelkonsolen, Instrumententafeln und Türverkleidungen. Für ein Projekt mit Ford benötigt die deutsche Niederlassung des weltweit agierenden amerikanischen Konzerns eigene Behälter, die sich farblich von dem Chep Pool unterscheiden. "Wir haben ein riesiges Warensystem und wollten sicherstellen, dass die Behälter diesem Projekt eindeutig zugeordnet werden können und immer wieder an den gleichen Ort zurückkommen", sagt Sebastian Reincke, Verpackungsprojektleiter bei Visteon. So gab das Unternehmen die Sonderfertigung von Kunststoffbehältern mit den Firmenfarben Orange und Grau sowie dem Firmenlogo in Auftrag. Einen geeigneten Hersteller solcher individuell zugeschnittenen Behälter fand Visteon in der Schoeller Arca Systems GmbH mit Sitz in Schwerin. Als weltweit führender Anbieter von wiederverwendbaren Kunststoffverpackungssystemen steht das Unternehmen für eine hohe Serviceleistung und sehr gute Qualität der gelieferten Behälter. Zum Einsatz kommen 452 Stück des faltbaren Großladungsträgers FLC (1200 x 1000 x 975 Millimeter) als Sonderanfertigung mit Base und Deckeln in Orange sowie grauen Seitenwänden. Kundenspezifische Entwicklung hat gepunktet Überzeugt habe Visteon das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die kundenspezifische Entwicklung, die den gesamten Logistikprozess vereinfacht. "Neben dem Wiedererkennungseffekt bei Kunden und Zulieferern verfügen die Boxen außerdem über ein spezielles Gefache, das für die Teile entwickelt wurde, die wir transportieren. So sparen wir Zeit beim Verpacken und Beladen und damit auch erhebliche Kosten", fasst Reincke weitere Vorteile zusammen. Zudem nehmen die gefalteten Behälter beim Rücktransport und der Lagerung bis zu 70 Prozent weniger Platz ein und sind so extrem kosteneffektiv. Und noch etwas schlägt positiv zu Buche: die Sicherheit. Denn in Relation zu ihrem Gewicht sind die Behälter sehr stabil, wodurch ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet ist. Visteon befördert mit den orange-grauen Behältern Kleinteile, die von Berlin nach Saarlouis im Saarland transportiert und dort zu Mittelkonsolen zusammengebaut werden. Die Teile, wie zum Beispiel Armlehnen, sind für den C-Max und den Minigeländewagen Kuga von Ford bestimmt. Auf ebenfalls speziell nach Kundenwünschen angebrachten Labelplatten sind neben dem Firmenlogo auch die Teilenummern der transportierten Waren gut erkennbar. Auch das wirkt sich positiv auf die Logistikprozesse aus. "Dadurch, dass Schoeller Arca Systems für uns die Standardausführung des FLC weiterentwickelt hat, erhielten wir den idealen Behälter für unsere Zwecke und sparen durch den Einsatz des faltbaren Ladungsträgers in Sonderfarben mit Textilgefache deutlich Kosten beim Packen und beim Transport", fasst Reincke die zentralen Pluspunkte noch einmal zusammen. |
Schoeller Arca Systems GmbH, Schwerin
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