| 15.12.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die in Niefern-Öschelbronn ansässige Ebinger und Giek GmbH & Co. KG (www.ebinger-giek.de) hat am 8. Dezember 2008 beim Amtsgericht Pforzheim einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Holger Blümle von Schultze & Braun (www.schubra.de) bestellt. Gemeinsam mit der Geschäftsführung prüft Blümle nun die Restrukturierungsmöglichkeiten für das Unternehmen. Ebinger und Giek ist bereits seit den sechziger Jahren Hersteller von Kunststoffteilen aus Spritzguss, die hauptsächlich in der Automobilindustrie, aber auch in der Elektroindustrie, im Maschinenbau und in anderen Branchen zum Einsatz kommen. „Die Probleme bei Ebinger und Giek sind vor dem Hintergrund der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise im Bereich der Automobilzulieferer zu sehen“, so Blümle nach einer ersten Bestandsaufnahme. Sowohl der Umsatz als auch der Auftragseingang sind in den letzten Wochen dramatisch eingebrochen. So lag der Umsatz im November 40 Prozent unter Jahresdurchschnitt, der Auftragsbestand im Dezember liegt sogar fast 70 Prozent darunter. Die Perspektiven für Januar 2009 sind nur unwesentlich besser. Zwar wurde bereits im November 2008 Kurzarbeit bei Ebinger und Giek eingeführt, um den massiven Umsatz- und Auftragseinbruch aufzufangen, aber die Zahlungsunfähigkeit war nicht mehr zu verhindern. Die Löhne und Gehälter der 45 Mitarbeiter sind bis Februar 2009 gesichert, bis dahin hat die Bundesagentur für Arbeit die Zahlung von Insolvenzgeld zugesagt. Der Geschäftsbetrieb wird durch Blümle zunächst weitergeführt, um aktiv nach potentiellen Investoren zu suchen. „Es laufen bereits erste Verhandlungen mit Unternehmen aus der Automobilzuliefererindustrie“, so Blümle. |
Schultze & Braun Rechtsanwaltsgesellschaft für Insolvenzverwaltung mbH, Achern
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