| 17.03.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Wettbewerbsfähigkeit großer Teile der europäischen Wirtschaft wird in Zukunft stärker denn je von den Kompetenzen der Beschäftigten abhängen. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der Bildungsreife und gut ausgebildeter Facharbeiter immer wichtiger. In ihrem neuen, gemeinsamen Positionspapier „Ausbildungsqualität sichern und verbessern“ schlagen die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE, Hannover, www.igbce.de) und der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) daher eine Reihe von Maßnahmen vor, welche die Attraktivität und Qualität der beruflichen Ausbildung weiter verbessern können. Die IG BCE und der GKV-Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. sehen in der Einführung des europäischen Qualifikationsrahmens (EQF), der die beruflichen Qualifikationen und Kompetenzen in Europa vergleichbarer machen soll, eine Chance, die Mobilität von Beschäftigten und Lernenden zwischen den Ländern zu fördern und ihr lebenslanges Lernen zu erleichtern. In Bezug auf die Einstufung der Bildungsabschlüsse in den Qualifikationsrahmen verweisen die Sozialpartner ausdrücklich darauf, dass ein hohes Niveau an Kompetenzen nicht allein auf dem akademischen Bildungsweg erlangt werden kann, sondern dass beruflich erworbene Fähigkeiten durchaus gleichwertig sein können. Die in der dualen Berufsausbildung erlernte Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz, die in ihrer Summe die Berufs- und Beschäftigungsfähigkeit ergibt, bildet einen wichtigen Grundstein für Weiterqualifizierung und für lebensbegleitendes Lernen. Um die Attraktivität und Qualität der beruflichen Ausbildung auch in der Zukunft zu sichern, unterbreiten die IG BCE und der GKV entsprechende Vorschläge, die möglichst schnell umgesetzt werden sollten. Neben der Vereinheitlichung bildungspolitischer Länderregelungen fordern sie unter anderem eine Studienberechtigung nach erfolgreichem Berufsabschluss und die Einführung von Einstiegssemestern an Hochschulen für Absolventen aus der Praxis. Dateianhang zur Meldung: |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt am Main
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