| 02.06.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Komplexe Aufgabenstellungen und Bauteilanforderungen, gerade unter Berücksichtigung aktueller Umwelt- und Recyclingbestimmungen, fordern bei der Materialauswahl und Verarbeitung eine hohe Beratungskompetenz. Kieback & Peter, der in Berlin ansässige Hersteller von HLK-Systemen, konnte bei der Entwicklung, Konstruktion und Materialauswahl eines neuen Bauteils auf die Fachkompetenz der Anwendungsentwicklung des Kunststoffdistributeurs K.D. Feddersen (www.kdfeddersen.com) bauen. Kieback & Peter ist einer der führenden Anbieter von Geräte- und Systemlösungen im Heizungs-, Lüftungs- und Klima-Bereich (HLK) sowie im Gebäudemanagement und seit Jahrzehnten als Hersteller hochwertiger und innovativer Regelungstechnik für HLK-Anwendungen und computergestützte Gebäudeleittechnik etabliert. Überall dort, wo ein hohes Maß an Regelgenauigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität erforderlich ist, bietet das Unternehmen innovative Lösungen für die Antriebstechnik. Dieses schließt das gesamte Anwendungsgebiet der Gebäudeautomation ebenso ein wie Industriebetriebe oder den klassischen Einsatz in der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Innovative und zuverlässige Rohstoffe für die Herstellung dieser Produkte sind dabei eine Grundvoraussetzung für Kieback & Peter, die trotz internationaler Ausrichtung des Unternehmens nur in Deutschland produzieren. Bei der Entwicklung eines neuen Kleinstellantriebs (Stellantriebe sind kraftbetätigte Vorrichtungen, mit der eine Armatur/Ventil betätigt werden kann) wurde gemeinsam mit dem Kunststoffdistributeur K.D. Feddersen nach einem geeigneten Werkstoff für Teile des Antriebsgehäuses gesucht. Die Hausfarbe lichtgrau, die der Hersteller für alle seine Produkte verwendet, musste mit dem zu verwendenden Material realisierbar sein. Flammhemmend nach UL 94 V-O geprüft und dabei halogen- und antimonfrei flammgeschützt, ist eine wesentliche Voraussetzung für die weltweite Vermarktung der Produkte. Trotz Flammschutz sind für diese spezifische Anwendung gute mechanische Eigenschaften bezüglich Schnapphaken, Ausreiß- und Überdrehfestigkeit der Schraubdome gefordert. Gute elektrische Eigenschaften sowie RoHS und WEEE Konformität spielten bei der Materialauswahl ebenfalls eine große Rolle. „Aufgrund der Vorgaben des Kunden fiel die Wahl auf eine Celanex® XFR®-Type mit 20 % Glasfaserverstärkung, einem PBT aus dem Hause Ticona, einem führenden Hersteller technischer Kunststoffe“, so Heinz-Günter Onken, Anwendungstechniker beim Kunststoffdistributeur K.D. Feddersen. „Gemeinsam mit der in Berlin ansässigen Konstruktionsabteilung von Kieback & Peter führten wir Berechnungen zu den wirkenden Kräften wie Schraubendrehmoment und Auszugmomente durch und gaben Empfehlungen zur Optimierung des Fertigungsprozesses die dann im Werk in Trier umgesetzt wurden“, ergänzt Heinz-Günter Onken. „Alle drei spannungsführenden Teile – Trägerplatte, Gehäuse und Flansch – konnten wir nach dem Optimierungsprozess und abschließenden Prüfung für die Produktion mit dem vom Distributeur empfohlenen Material freigeben“, so Karsten Krause, Teamleiter Konstruktion bei Kieback & Peter. Celanex® ist ein teilkristalliner, thermoplastischer Polyester auf der Basis von Polybutylenterephtalat (PBT). Es lässt sich für Anwendungen bis zu +140 °C einsetzen. Celanex wird bevorzugt für die Fertigung hochwertiger und hochbeanspruchter technischer Formteile, z. B. in der Elektro-, Elektronik- oder Automobilindustrie und bei Haushaltsgeräten verwendet. In der Feinwerktechnik und im Maschinenbau findet er als Werkstoff für Zahnräder, Lager und andere Gleitelemente Verwendung. Bild: Trägerplatte, Gehäuse und Flansch des Kleinstellantriebs MD 15 aus dem Hause Kieback & Peter, gefertigt aus Celanex® XFR®. |
K. D. Feddersen GmbH & Co. KG, Hamburg
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