| 24.06.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Am 10. Juni 2009 präsentierte sich das Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen (IKV, www.ikv-aachen.de) offiziell als einer von 365 Orten im Land der Ideen. Die Kunststoffforscher gewährten unter dem Titel "Plastics Fantastics" den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 11 bis 13 Einblicke in die Welt der Kunststoffverarbeitung. Das IKV begrüßte über 250 Schülerinnen und Schüler aus der Region Aachen und darüber hinaus. In kleinen Gruppen wurden die Schülerinnen und Schüler von den Gastgebern durch die Technika des Instituts geführt und lernten dort die verschiedenen Verarbeitungsverfahren für Kunststoffe kennen. Kunststoffe im Automobilbau, im Flugzeugbau, in Hightechgeräten, in der Medizin und im Sport - die Anwendungen sind so vielfältig wie die Materialien und Verarbeitungsverfahren. Der im Spritzgießverfahren hergestellte Kunststoffbecher konnte gleich als Anschauungsobjekt aus der Maschine heraus mitgenommen werden. Auch die Computersimulation von Bauteilen oder deren Prüfung und Bearbeitung wurden demonstriert. Bei Softdrinks, Würstchen und Brot konnten sich die Gäste stärken, um für die nächsten Stationen gerüstet zu sein. Begeisterung für Kunststofftechnik wecken Ein Teil der Veranstaltung war natürlich auch die offizielle Auszeichnung als "Ort im Land der Ideen 2009". Im vergangenen November hatte sich das Institut im Wettbewerb mit mehr als 2.000 Teilnehmern als einer von 365 ausgewählten Orten durchgesetzt. "Wir wollen Begeisterung für die Ingenieurwissenschaften und insbesondere für die Kunststofftechnik wecken", kommentiert Professor Walter Michaeli als Institutsleiter dieses besondere Engagement des IKV. "Deutschland - Land der Ideen" ist eine Initiative von Bundesregierung und Wirtschaft unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler. Im Namen des Bundespräsidenten überbrachte Michael Kaps, Direktor Senior Firmenkundenbetreuer bei der Deutschen Bank, Urkunde und Ehrentafel. Die Deutsche Bank ist seit Beginn der Initiative deren exklusiver Partner. Kaps begründete die Auswahl des IKV in seiner Ansprache unter anderem damit: "Die hohe Innovationskraft des IKV und die weit über den universitären Aspekt hinausgehende Qualität der Lehre mit seiner praxisorientierten Ausrichtung, macht das IKV zu einer herausragenden Forschungseinrichtung im Bereich Kunststoffe." Den Werkstoff Kunststoff und seine vielfältigen Möglichkeiten den Schülern nahe zu bringen, konnte das IKV mit diesem Tag erreichen. Ein Schüler resümierte: "Eigentlich wollte ich Physik studieren, aber die Kunststofftechnik gefällt mir viel besser. Da hat man was zum Anpacken." Eine Lehrerin kommentierte den großen Anteil von Schülerinnen: "Gerade für Mädchen ist so eine Besichtigung besonders interessant. Gut, einmal junge Ingenieurinnen in ihrem Arbeitsumfeld zu sehen." |
Institut für Kunststoffverarbeitung, Aachen
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