| 14.09.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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"Kunststoff wird die Welt erobern. Zahlreiche Werkstoffe, die heute noch zum Alltag gehören, zum Beispiel Glas, Stahl oder Aluminium, werden irgendwann durch spezielle Kunststoffe ersetzt werden. Schon jetzt kommen technische Thermoplaste in der industriellen Fertigung immer häufiger zum Einsatz, um dem fertigen Produkt die gewünschte Beschaffenheit zu geben", erklärt Thorsten Rosenbohm, Geschäftsführer der WMK Plastics GmbH (www.wmk-plastics.de) aus Wuppertal.Rohstoffe nach Kundenspezifikation An dem Ergebnis hat der Mittelständler mit seinem 35-köpfigen Team maßgeblichen Anteil. Auf den vollautomatischen Extruderanlagen im Betrieb, werden nicht nur sämtliche Thermoplaste verarbeitet, sondern auch nach Kundenvorgaben modifiziert. Durch die Zugabe von bestimmten Additiven gelingt es, so gut wie jede Produkteigenschaft zu erzielen. "Unsere Kunden bekommen, was sie möchten. Hitzebeständigkeit bis 210 Grad Celsius, schwere Entflammbarkeit, Schlagfestigkeit, Gleit- und Leitfähigkeit, Schalldämmung oder Unempfindlichkeit gegen UV-Einstrahlung.", erläutert Thorsten Rosenbohm weiter. Qualität nach Wunsch 5.000 Tonnen Granulat verlassen jährlich das Werk, um hauptsächlich in der Automobilindustrie, der Elektrobranche und bei einer Vielzahl diverser Industrieanwendungen weiterverarbeitet zu werden. Je nach Anwendung sind unterschiedliche Varianten im WMK-Lieferprogramm. Einmal die Kunststoffgranulate in Neuwarequalität - die ideale Wahl für Teile, die besonders hochwertig sind, dekorativ wirken und eine hohe technische Anforderung erfüllen. Zum anderen Industriequalitäten, die aus Neuware und recycelten Stoffen mit entsprechenden Zusätzen hergestellt werden. Als dritte Gruppe im Angebot der WMK gibt es außerdem die sortenreinen Regranulate. Die Wiederaufbereitung übernimmt das Zweigwerk Waldbröl, wo bis zu 4.000 Tonnen Mahlgut im Jahr aus Kunststoffabfällen gewonnen werden. Die Produktion an beiden Standorten erfüllt sämtliche Umweltschutzbestimmungen und unterliegt zudem einer regelmäßigen Kontrolle der Ordnungsbehörden. TPE-Produkte neu im Angebot Da der Trend zum Kunststoff unvermindert anhält, steigen auch die Ansprüche des Marktes. Der Wuppertaler Compoundeur hat sich darauf eingerichtet und kürzlich die Zusammenarbeit mit einem holländischen Geschäftspartner gestartet. "Wir vertreiben seit kurzem TPE-Produkte der Firma Comaflex. Damit können wir unseren Kunden in den deutschsprachigen europäischen Absatzmärkten eine weitere interessante Lösung für ihre Fertigung bieten", berichtet Rabia Küpeli (Bild), Prokuristin der WMK. Bei den neu hinzugekommenen Produkten handelt es sich um gummiähnliche thermoplastische Elastomere, die in unterschiedlichen Härtegraden und attraktiven Farben hergestellt werden. Zudem bietet das Unternehmen speziell eingestellte haftungsmodifizierte Typen, die bei 2K-Anwendungen zum Einsatz kommen. Die Bandbreite dieser TPE-Erzeugnisse eröffnet eine Vielzahl von Anwendungen, die beim Spielzeug anfangen und im Motorraum noch lange nicht aufhören. Das Unternehmen präsentiert sich auf der FAKUMA 2009 auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen. FAKUMA 2009, Friedrichshafen, 13.-17.10.2009, Halle B4, St. 4114 |
WMK Plastics GmbH, Wuppertal
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» Eintrag im Anbieterverzeichnis "Rohstoffe und Additive"
» Eintrag im Anbieterverzeichnis "Lohnarbeiten"
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