| 18.01.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Rhodia stellt seinen Kunden drei neue Funktionen für seine Technologie zur Simulation des mechanischen Verhaltens verstärkter Polymere, MMI Confident Design™, zur Verfügung. Industrieunternehmen, die in Partnerschaft mit Rhodia Bauteile aus kurzfaserverstärkten Werkstoffen auf Polyamidbasis entwickeln, kommt das Simulationspotential von MMI Confident Design zugute. Diese Technologie kann dazu genutzt werden die mechanischen Eigenschaften faserverstärkter Polymere, speziell von PA6.6, exakt zu berechnen. Rhodia hat gezielt die Simulation technischer Kunststoffe weiter entwickelt, um die selbe Simulationspräzision zu erreichen, die heute bei Stahl möglich ist. Die Fähigkeit, das Verhalten kurzfaseriger Verbundwerkstoffe genau zu beschreiben, ergibt sich aus der Kombination der Software DIGIMAT® von e-Xstream Engineering und der Verwendung komplexer Materialmodelle, die Rhodia durch die Zusammenarbeit interner und externer Spezialisten aufgestellt hat. Elastizität, Elastoplastizität und Elasto-Viskoplastizität Ende November 2009 stellte Rhodia die ersten drei Funktionen bereit, die über das Verhalten verstärkter Polymere Auskunft geben: Elastizität, Elastoplastizität und Elasto-Viskoplastizität in Abhängigkeit der Verformungsgeschwindigkeit. Weitere, komplexere Funktionen sollen folgen. Metallische Strukturbauteile durch Polyamid substituieren Durch die erweiterte Kenntnis der polymeren Verbundstoffe mit diskontinuierlicher Verstärkung verbessert und beschleunigt Rhodia die Bauteilentwicklung. „Viele Branchen können jetzt durch die höhere Berechnungsgenauigkeit metallische Strukturbauteile durch Polyamid substituieren, um so eine Gewichtsreduzierung und eine Senkung der Produktionskosten zu erzielen“, so Simulationsexperte Olivier Moulinjeune. Die ersten Anwendungen zielen auf Strukturbauteile in der Automobilindustrie wie Motorlager, Sitze und Pedale ab, aber auch auf andere Bereiche wie Snowboard-Bindungen, elektrische Leistungsschalter etc. Mit seiner MMI Confident Design-Technologie positioniert sich Rhodia als Entwicklungspartner und unterstreicht sein Engagement bei der Wertschöpfung in jeder Entwicklungsphase, vom ersten Entwurf bis zum fertigen Teil. Sollte der Kunden nicht über die DIGIMAT-Software verfügen, kann Rhodia eine gesamte Bauteilentwicklung durchführen. Falls die Software zur Verfügung steht, kann Rhodia dem Kunden für die Dauer des Projekts die Materialmodelle der verwendeten Werkstoffe bereit stellen. Verhalten eines technischen Kunststoffs an jedem Ort berechnen DIGIMAT, entwickelt von eXstream Engineering, ist eine Softwareplattform für die Modellierung im Multiskalenbereich, mit der das Verhalten eines technischen Kunststoffs an jedem Ort berechnet wird. Dabei werden die Matrix- und Fasereigenschaften sowie die Faserausrichtung im statischen Zustand und bei dynamischer Belastung berücksichtigt. Um das Materialverhalten zu modellieren, geht Rhodia weit über die einfachen Materialprüfungen hinaus und nutzt fortschrittliche Werkzeuge des Marktes: Analyse der Mikrostrukturen in Zusammenarbeit mit dem Synchrotron in Grenoble; fortschrittliche Materialprüfungen bei hohen Verformungsgeschwindigkeiten, videometrische Verformungsmessung etc. Mit diesem neuen Funktionsangebot positioniert sich Rhodia als Spezialist für die Simulation der mechanischen Eigenschaften technischer Kunststoffe. Bild: Mikrostruktur eines glasfaserverstärkten Polyamids Weitere Informationen: www.rhodia.com, www.e-Xstream.com |
Rhodia Polyamide, Saint-Fons Cedex, Frankreich
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