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18.06.2026, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Gealan: Neue Recyclinghalle in Tanna soll Kapazitäten und Prozesseffizienz erhöhen

Den symbolischen Spatenstich zum Baustart der Recyclinghalle nahmen vor: (v.l.) Ralf Hüttner (1. Beigeordneter des Bürgermeisters Tanna), Katrin Gersdorf (1. Ehrenamtliche Beigeordnete des Landrats im Saale-Orla-Kreis), die beiden Gealan-Geschäftsführer Ivica Maurović und Tino Albert, Marie-Theres Wittig (Geschäftsführerin Architekturbüro Wittig) und Reinhard Schüß (Bauleiter Fa. AS Bau). - (Bild: Gealan)
Den symbolischen Spatenstich zum Baustart der Recyclinghalle nahmen vor: (v.l.) Ralf Hüttner (1. Beigeordneter des Bürgermeisters Tanna), Katrin Gersdorf (1. Ehrenamtliche Beigeordnete des Landrats im Saale-Orla-Kreis), die beiden Gealan-Geschäftsführer Ivica Maurović und Tino Albert, Marie-Theres Wittig (Geschäftsführerin Architekturbüro Wittig) und Reinhard Schüß (Bauleiter Fa. AS Bau). - (Bild: Gealan)
Gealan investiert rund 6 Millionen Euro in den Ausbau seines Produktions- und Logistikstandorts im thüringischen Tanna. Mit dem offiziellen Spatenstich hat der Hersteller von Kunststoff-Fenster- und Türprofilsystemen den Bau einer neuen Recyclinghalle einschließlich zusätzlicher Silokapazitäten gestartet. Die Inbetriebnahme des Gebäudes ist für 2028 vorgesehen.

Die neue Halle wird eine Grundfläche von rund 70 mal 26 Metern umfassen. Auf dem überwiegenden Teil der Fläche sollen künftig PVC-Reste zerkleinert, sortiert und zu Regranulat verarbeitet werden. Das aufbereitete Material wird anschließend wieder in die Profilproduktion zurückgeführt. Dadurch soll der Einsatz von Frisch-PVC reduziert und der Anteil wiederverwerteter Rohstoffe erhöht werden.

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Nach Angaben des Unternehmens werden zudem mehrere Silos mit einer Gesamtkapazität von mehreren hundert Tonnen Recyclingmaterial errichtet. Geplant sind zunächst ein Standardsilo mit 130 Tonnen Fassungsvermögen sowie zwei mobile Silos mit jeweils 55 Tonnen Kapazität. Auf der neuen Siloplatte ist darüber hinaus Platz für weitere Anlagen, darunter ein möglicher Abwärmespeicher.

Ein weiterer Teil der Halle wird für ein Verschieberegal zur Lagerung von Extrusionswerkzeugen genutzt. Die Bündelung der Werkzeuge an einem Standort soll interne Abläufe vereinfachen und Rüstprozesse optimieren. Ergänzend entstehen Sozialräume, die bereichsübergreifend genutzt werden können.

Mit dem Neubau verlagert Gealan den gesamten Recyclingprozess an den Standort Tanna. Bislang sind einzelne Prozessschritte auf die Standorte Tanna und Oberkotzau verteilt. Durch die Zusammenführung sollen Transporte zwischen den Werken entfallen und Produktionsabläufe ohne Standortwechsel erfolgen.

Neben der Standortkonsolidierung verfolgt das Unternehmen auch eine stärkere Automatisierung der Recyclingprozesse. Die neue Anlagentechnik soll die Mitarbeiter entlasten und gleichzeitig höhere Durchsatzmengen ermöglichen. Nach Unternehmensangaben werden die zusätzlichen Flächen, Maschinen und Silos die Kapazitäten für die Herstellung und Verarbeitung von Recyclingmaterial deutlich erweitern.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2027 vorgesehen. Anschließend sollen der Innenausbau sowie die Installation der Recyclingtechnik erfolgen. Der Abschluss des Gesamtprojekts und der Umzug sämtlicher Recyclingkomponenten in den Neubau sind für 2028 geplant. Damit setzt Gealan den Ausbau des Standorts Tanna fort, nachdem dort bereits ein vollautomatisiertes Hochregallager errichtet wurde.

Weitere Informationen: www.gealan.com

Gealan Formteile GmbH, Oberkotzau

» insgesamt 11 News über "Gealan Formteile GmbH" im News-Archiv gefunden

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