| 18.02.2011, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der ungarische Verpackungshersteller Bericap Záródástechnikai Bt, Tochter der deutschen Bericap, will in diesem Jahr 1,5 Mrd. HUF (5,45 Mio. EUR) in die Erweiterung seines Werks im westungarischen Székesfehérvár investieren. Nach Informationen der Zeitung Napi Gazdaság sollen dafür vor allem neue Spritzgussmaschinen in Betrieb genommen werden, die eine Energieeinsparung von 20-25% ermöglichen, zudem sollen bedeutende Summen in die Implementierung von Umweltschutzmaßnahmen investiert werden. Nach den Worten von Dénes Papp, Geschäftsführer des ungarischen Unternehmens, ist die Erweiterung des Werks aufgrund kontinuierlich steigender Auftragszahlen notwendig geworden. Bericap gilt als einer der größten Hersteller von Kunststoff-Verschlüssen für Getränkeflaschen weltweit und betreibt 20 Produktionsstandorte mit insgesamt rund 2.000 Mitarbeitern. Das Unternehmen, zu dessen Kunden u.a. Coca-Cola und Pepsi gehören, will in naher Zukunft auch in seinen beiden Werken in Rumänien und an seinem Standort in Serbien weitere Produktionslinien installieren. Das ungarische Bericap-Werk wurde 1993 gegründet. Seither wurden rund 14 Mrd. HUF (50,86 Mio. EUR) in Székesfehérvár investiert, davon allein im vergangenen Jahr 1,2 Mrd. HUF für Maßnahmen zur Erhöhung der Kapazitäten. Mit 170 Mitarbeitern erwirtschaftete das ungarische Tochterunternehmen im Jahr 2009 einen Umsatz von 11,46 Mrd. HUF (41,63 Mio. EUR) sowie einen geschätzten Umsatz von 12,53 Mrd. HUF (45,5 Mio. EUR) im vergangenen Jahr. Für dieses Jahr werden Einnahmen in Höhe von 13,5 Mrd. HUF (49 Mio. EUR) erwartet. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Freudenberg Sealing: Dr. Alexander Rozmán übernimmt als CEO
Biesterfeld: Vertriebspartnerschaft mit Syensqo auf Großbritannien und Irland ausgeweitet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Evonik: Zweites Quartal über Plan - Prognose für 2026 angehoben
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Meist gelesen, 10 Tage
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Brückner Group: Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS definiert Ziele und Meilensteine bis 2030
Baerlocher: Gründung der Baerlocher Germany GmbH & Co. KG für das Europageschäft
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Moretto: Neue Lösungen für Trocknung, Dosierung und Materialrückverfolgung
Meist gelesen, 90 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|