| 24.10.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die BASF hat an ihrem Verbundstandort in der belgischen Hafenstadt Antwerpen einen erweiterten Produktionskomplex für Ethylenoxid (EO) und EO-Derivate in Betrieb genommen. Darüber informierte der Konzern kürzlich in einer Pressemitteilung. Demnach erhöhen sich die Kapazitäten für EO und EO-Derivate am BASF-Standort Antwerpen um insgesamt rund 400.000 Tonnen im Jahr. In dem neuen Komplex werden neben hochreinem Ethylenoxid vor allem Alkoxylate produziert, die bei der Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln sowie in der Automobilindustrie und in der Baubranche Verwendung finden. Insgesamt investierte BASF mehr als 500 Mio. Euro in die Kapazitätserweiterung in Antwerpen. Der Chef der BASF-Sparte Petrochemicals, Hartwig Michels, erklärte in der Aussendung: "Zukunftsorientiertes Handeln ist der Schlüssel zu unserem anhaltenden Erfolg auf dem europäischen Markt. Mit dieser Erweiterung beschleunigen wir das Wachstum für uns und unsere Kunden in Europa." Jan Remeysen, CEO der Konzerngesellschaft BASF Antwerpen: "Die Investition betont die Bedeutung unseres Standortes für die BASF-Gruppe und schafft weitere Geschäftsmöglichkeiten. Für den Betrieb dieser World-Scale-Anlagen hat BASF Antwerpen über 100 neue Kollegen eingestellt; diese Zahl kommt zu den regulären Neueinstellungen hinzu." Die Sparte Petrochemicals ist laut BASF-Angaben der Ausgangspunkt der petrochemischen Wertschöpfungsketten des Konzerns. Das Portfolio umfasst Cracker-Produkte, technische Gase, Acrylmonomere und Acrylate, Superabsorber, Styrolschäume, Alkylenoxide, Glykole, Alkohole, Lösemittel und Weichmacher. Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Sparte außerhalb des Konzerns einen Umsatz von rund 10,6 Mrd. Euro. Antwerpen ist nach Ludwigshafen der zweitgrößte Verbundstandort von BASF. In der flämischen Hafenstadt beschäftigt der Konzern rund 3.700 Mitarbeiter, der Umsatz der BASF Antwerpen lag 2022 bei knapp 9,1 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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