| 04.12.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie hat in den ersten drei Quartalen dieses Jahres einen Umsatzrückgang von 14 Prozent hinnehmen müssen. Damit schneidet sie jedoch besser ab als die Kunststoff verarbeitende Industrie insgesamt (-17 Prozent) und der Durchschnitt der deutschen Industrie (-21 Prozent). Während bei den konsumnahen Verpackungen kaum Rückgänge festzustellen waren, mussten die Verpackungszulieferer in industrienahen Segmenten teilweise deutliche Einbußen verkraften. Nach den eher verhaltenen ersten beiden Quartalen in diesem Jahr hat sich die Situation im dritten Quartal sichtlich verbessert. Allein im September stieg der Umsatz gegenüber dem Vormonat um 9,8 Prozent. Diese positive Entwicklung hat sich im vierten Quartal bisher so fortgesetzt. Trotz der anziehenden Konjunktur ist für den weiteren Aufschwung im Jahr 2010 eine zügige und ausreichende Geldversorgung der mittelständischen Industrie von entscheidender Bedeutung. Vor diesem Hintergrund müssen die Banken ihre Ratingkriterien der aktuellen Situation anpassen. Aus Sicht von IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn sollten nicht allein die wegen der Wirtschaftskrise allgemein schlechteren Bilanzkennzahlen für die Bewertung entscheidend sein, sondern vor allem die Zukunftsaussichten eines Unternehmens. In diesem Zusammenhang begrüßt die IK ausdrücklich die aktuelle Forderung der Bundesregierung an die Banken, mehr Kreditvolumen für die Industrie zur Verfügung zu stellen. Die Einrichtung eines speziellen Fonds kann dabei durchaus hilfreich sein. Weitere Informationen: www.kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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