| 13.06.2019, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die zum US-amerikanischen Dow-Konzern gehörende Univation Technologies wird Technologielieferant für neue Polyethylen-Anlagen des südkoreanischen Chemieunternehmens Hyundai Chemical. Darüber informierte Univation Ende Mai in einer Pressemitteilung. Demnach sollen die neuen Anlagen am Standort Daesan an der koreanischen Westküste errichtet werden. Vorgesehen sind dort neue Kapazitäten für die Produktion von 300.000 Tonnen Polyethylen hoher Dichte (HDPE). Für das Projekt wird Hyundai Chemical die von dem US-Unternehmen lizenzierte Technologie Unipol PE und das Katalysatorsystem Acclaim K-100 nutzen. Die geplanten Anlagen verfügen zudem bereits über die Voraussetzungen für die künftige Errichtung weiterer Kapazitäten zur Herstellung von metallocen-katalysiertem Polyethylen (mPE) und linearem Polyethylen niederer Dichte (LLDPE). Univation-Chef Steven Stanley erklärte in der Aussendung: "Wir freuen uns, dass Hyundai Chemical für ihr neues Werk in Korea das Verfahren Unipol PE von Univation ausgewählt hat. Mit der neuen Unipol-Anlage kann das Unternehmen ein robustes Portfolio an wettbewerbsfähigen und anerkannten HDPE-Produkten für breite Anwendungen anbieten und damit Wachstumschancen am heimischen Markt und im Ausland nutzen." Hyundai Chemical ist ein Gemeinschaftsunternehmen der südkoreanischen Konzerne Hyundai Oilbank und Lotte Chemical. Im vergangenen Jahr wurde im Rahmen des Joint Ventures die Errichtung eines neuen Petrochemiekomplexes auf dem Gelände der bestehenden Ölraffinerie von Hyundai Oilbank in Daesan vereinbart (siehe auch plasticker-News vom 23.05.2018). Weitere Informationen: |
Univation + Hyundai Chemical, Südkorea
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